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Sarah Bormann - hier im Sparring mit dem Bad Nauheimer Ralph Filp - boxt am 14. Dezember in Karlsruhe um ihre drei WM-Gürtel.

WM-Kampf in Karlsruhe

Nidderauer Box-Weltmeisterin Sarah Bormann mit großer Hoffnung vor nächstem Kampf

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Für Sarah Bormann ist der 14. Dezember nicht nur der Tag ihrer WM-Titelverteidigung gegen die Finnin Lotta Loikkanen, es ist auch der Tag, mit dem sie eine große Hoffnung für die Zukunft verbindet.

Box-Weltmeisterin Sarah Bormann aus Nidderau-Ostheim strebt die Vereinigung aller WM-Titel im Halbfliegengewicht (bis 48,9 Kilogramm) an. Die 29-jährige Gürtelträgerin der Verbände GBU, WIBF und WBF kämpft dafür am 14. Dezember auf der "Champions Night" in Karlsruhe gegen die Finnin Lotta Loikkanen (sechs Kämpfe - sechs Siege, zwei durch K.o.). Anschließend hofft sie auf einen großen Kampf gegen die IBF-Weltmeisterin Evelyn Nazarena Bermudez aus Argentinien.

Sarah Bormann steigt zur Nummer eins der IBF auf - und hat die Chance auf eine weitere Titelvereinigung

Denn: Sarah "Babyface" Bormann, aktuell die Nummer acht der Welt, ist im IBF-Ranking auf Rang eins vorgestoßen, sodass die Argentinierin die Pflicht hat, ihren Titel gegen sie zu verteidigen - oder ihn kampflos abzugeben, sodass Bormann und eine andere Boxerin darum kämpfen können. Vorher will die 1,63 Meter große Linksauslegerin ihre makellose Profi-Bilanz von elf Siegen aus elf Kämpfen (sieben durch K.o.) gegen die Finnin weiter verbessern. Doch Bormann ist vor der ehemaligen Weltmeisterin im Kickboxen gewarnt: "Auch wenn sie erst sechs Profi-Kämpfe hat, ist sie aus dem Amateurboxen, dem Kickboxen und dem Thaiboxen sehr erfahren. Sie kann zehn Runden vorwärts gehen."

Aktuell trainiert Bormann für dieses Event in der Heimatstadt ihres Managements und vieler ihrer Fans bis zu vier Stunden pro Tag - neben ihrem Vollzeit-Job als Bäckereifachverkäuferin. "Außer für essen und schlafen bleibt aktuell nicht viel Zeit, aber ich bin gut drauf", sagt die in Bad Sooden-Salmünster geborene Boxerin.

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