Christoph Dingeldein und der TTC Dorheim sind mit einem Sieg in die Bezirksliga-Saison gestartet. FOTO: NICI MERZ
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Christoph Dingeldein und der TTC Dorheim sind mit einem Sieg in die Bezirksliga-Saison gestartet. FOTO: NICI MERZ

Im Interview

"Es ist nicht mehr wie früher"

  • vonMichael Stahnke
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(msw). Christoph Dingeldein, der Vorsitzende des TTC Dorheim, war froh, dass er mit seinem Verein in der Tischtennis-Bezirksliga der Herren das Auftaktspiel der neuen Runde knapp mit 7:5 bei der TTG Ober-Mörlen gewonnen hatte. Im anschließenden Interview schildert der Spieler seine Erfahrungen des ersten Spieles seit dem Saisonabbruch aufgrund der Coronavirus-Pandemie im März.

Herr Dingeldein, wie war die erste Partie nach so langer Zeit für Sie?

Zunächst einmal: Die Stimmung beim Spiel war sehr gut. Wir haben ohne drei Stammspieler gespielt und mit 7:5 gewonnen. Deshalb sind wir natürlich sehr zufrieden. Ich musste mich zunächst einmal wieder umstellen. Ich habe zwar ein paar Mal gespielt, doch Wettkampf ist natürlich noch einmal etwas anderes. Es war auf jeden Fall wieder schön am Tisch zu stehen. Wir haben sogar mit den Ober-Mörlern nach der Partie noch ein Bierchen getrunken - natürlich auf Abstand.

Und wie haben sie den veränderten Rahmen ohne Doppel und mit den Hygienemaßnahmen empfunden?

Ich muss schon sagen, die ganzen Corona-Bedingungen nehmen einem das reine Vergnügen. Es ist einfach nicht mehr wie früher. Man kann seine Emotionen nicht mehr so zeigen, man kann den Mitspieler nach einem gewonnen Spiel nicht mehr abklatschen. Außerdem fehlen mir die Doppel sehr, zumal wir da zuletzt immer sehr gut waren.

Wie sind Ihre sportlichen Ziele in Dorheim dieses Jahr?

Wir wollen einfach nur nicht weiter absteigen. Insgesamt ist bei uns im Verein etwas der Druck raus. Unsere drei Herrenmannschaften und unsere Damenmannschaft wollen einfach nur im Mittelfeld ihrer jeweiligen Ligen mitspielen, sodass wir am Ende eine gute Vereinsstruktur behalten.

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