Neumann: "Laune nicht verderben lassen"

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(msw). Sven Neumann, der "Kopf" des TV Okarben, zeigt sich angesichts der starken Konkurrenz in der Bezirksoberliga nicht enttäuscht, auch wenn er sich eine andere Konstellation gewünscht hätte. Jetzt gibt es Parallelen zur letzten Saison in der Verbandsliga: Da war der Abstieg praktisch schon vorher beschlossene Sache, und jetzt ist der Wiederaufstieg angesichts der Top-Teams TG Langenselbold II und TFC Steinheim praktisch nicht machbar. Im Kurz-Interview blickt Neumann voraus.

Herr Neumann, wie reagieren Sie auf die aktuelle Konstellation?

Sven Neumann:Wir werden warten, was passiert. Zunächst einmal ist unklar, ob Langenselbold wirklich mit all den Leuten spielt, die sie aufgestellt haben. Wenn dies der Fall sein sollte, sind sie nicht zu schlagen. Aber wir müssen ohnehin auch in dieser Klasse erst mal sehen, dass wir nicht absteigen. Das Ziel ist, dass beide Mannschaften im Mittelfeld sein werden. Aber wir sind immer schwer zu spielen, und Nils Rau soll in beiden Mannschaften antreten, sodass er in der "Ersten" hinten spielt. Und eine Saison mit 13 Mannschaften kann auch lang werden. Außerdem haben wir uns die Laune in der Verbandsliga nicht verderben lassen, das wird uns auch in der kommenden Spielzeit nicht passieren. Wenn mehr geht, ist alles super. Aber wenn beide Teams nicht absteigen, ist es auch in Ordnung.

Sie persönlich rückten in die zweite Garnitur. Wie ist es dazu gekommen?

Neumann:Ich freue mich auf gute Spiele im vorderen Paarkreuz. Das ist interessanter als im hinteren Paarkreuz in der "Ersten", zumal ich sicherlich auch oft Ersatz spielen werde. Ich mag es, wenn ich richtig gefordert werde.

Ihr Schwerpunkt liegt aber ohnehin nicht bei ihrem eigenen Spiel, oder?

Neumann:Richtig. Mein Schwerpunkt liegt bei meiner Tochter Josephina. Sie wird jetzt in Staffel Regionalliga spielen. Viele halten das für eine Neunjährige für Wahnsinn, doch sie wird ein paar Spiele gewinnen. Sie soll ja auch mehr verlieren als gewinnen, um weiter zu lernen. Sie muss weiter Gas geben, und das tut sie. Ich werde die Öffentlichkeit nach wie vor über sie informieren. Um mich voll um sie kümmern zu können, werde ich selbst in der Rückrunde vielleicht sogar pausieren.

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