Handball

Neue Tabellen mit Quotienten

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(pm). In einer weiteren Telefonkonferenz hat sich das Präsidium des Hessischen Handball-Verbandes (HHV) entschieden, die Regelungen für Auf- und Abstieg zu ergänzen und analog anderer Handball- und hessischer Sportfachverbände zu verfahren. Damit schließt sich der HHV den Empfehlungen des Deutschen Handball-Bundes (DHB) vom vergangenen Freitag an.

Die Änderungen: Erstens, in allen Spielklassen des HHV und seiner Bezirke wird der Abstieg grundsätzlich nicht vollzogen. Zweitens, in allen Klassen wird der Direktaufstieg der Tabellenersten bzw. Aufstiegsberechtigten gewährleistet. Drittens: Ein zusätzlicher Aufstieg über ausstehende Relegationsspiele ist nicht möglich. Und viertens: In der Saison 2020/21 wird auf keiner Ebene eine Pokalrunde gespielt. Die Regelung bedeutet, dass in der kommenden Saison 2020/21 zumeist in größerer Gruppenstärke gespielt wird - mit der Folge eines erhöhten Abstiegs nach Ablauf der Saison.

Sollten Mannschaften aufgrund des aktuellen Tabellenplatzes oder sonstiger Gründe freiwillig auf die jetzige Spielklasse verzichten, werden sie direkt eine Klasse tiefer eingruppiert. Ziffer 21 der allgemeinen Durchführungsbestimmungen des HHV ist damit für die beendete Saison einmalig außer Kraft gesetzt.

Auf der Grundlage der unterschiedlichen Anzahl von ausgetragenen Spielen werden neue Abschlusstabellen mit einer Quotientenberechnung erstellt. Das Verfahren hierzu wird den Klassenleitern zeitnah zur Verfügung gestellt. In diese Berechnung fließen die Punktabzüge wegen Schiedsrichter-Soll-Bestrafung mit ein. Erst nach Erstellung dieser überarbeiteten Tabellen, die spätestens Ende April 2020 veröffentlicht werden sollen, kann eine verbindliche Aufstiegsregelung in den jeweiligen Klassen erklärt werden.

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