Fußball

Neue SG in der Reserve

  • Philipp Keßler
    vonPhilipp Keßler
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(phk). Die SG Melbach und der KSV Bingenheim werden in der neuen Saison eine Spielgemeinschaft für ihre Reservemannschaften eingehen. Dies gaben die Melbacher auf ihrer Facebook-Seite bekannt. Ein offizieller Antrag bei Kreisfußballwart Thorsten Bastian steht laut dessen Aussage allerdings noch aus.

Zuvor hatte der FSV Dorheim nach zwei Spielzeiten an der Seite der Melbacher die Spielgemeinschaft aufgekündigt. Die Dorheimer wollen wieder eine ins Rennen schicken. »Aufgrund unserer Personaldecke waren wir zu diesem Schritt schon fast gezwungen«, erklärt der Zweite Vorsitzende Marc Witzenberger auf Nachfrage. »Diese Entscheidung fiel uns natürlich nicht leicht, da die Spielgemeinschaft sehr gut funktioniert hat. Daher sind wir auch sehr froh, dass Melbach einen neuen Partner gefunden hat.«

In Melbach selbst kann man den Schritt der Dorheimer »absolut nachvollziehen«, wie Spielausschussmitglied Torben Uhl sagt: »Wir gehen definitiv im Guten auseinander, und vor Dorheim muss man einfach den Hut ziehen, dass sie wieder so viele Leute haben.« Mit Blick auf eine möglichst langfristige Partnerschaft sei man im Wölfersheimer Ortsteil dann auf Bingenheim zugegangen, habe zwei Videokonferenzen absolviert, das Erfolgsmodell zwischen Melbach und Dorheim leicht abgewandelt und sich schließlich geeinigt. »Wir sind sehr zufrieden mit unserem neuen Partner«, sagt Uhl. Der Plan: Die Spieler sollen größtenteils in ihren jeweiligen Vereinen trainieren, doch gerade in der Anfangsphase soll es auch gemeinsame Einheiten geben. Pro Spieltag und Verein sind je sieben Fußballer abzustellen. Außerdem würde der Spielort je nach Match entschieden, sodass Derbys erhalten blieben.

»Unsere Vereine funktionieren ähnlich, die Arbeit in der Jugend und mit der zweiten Mannschaft sind uns wichtig, und es kommt bei uns darauf an, dass auch die Spieler mit anpacken. Gerade die Absprache in puncto Spielort war uns daher wichtig, um auch unseren Zuschauern etwas zurückzugeben«, erklärt Uhl, der nun hofft, dass die erste Trainingseinheit je nach Corona-Lage schon bald über die Bühne gehen kann. Denn: »Das gab es so schließlich bislang bei uns noch nicht.«

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