Neue Regeln für den Restart

  • vonred Redaktion
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Der Hessische Tennis-Verband (HTV) erarbeitet ein Konzept für den Wettspielbetrieb, der ab Mitte Juni (Medenrunde und Leistungsklassen-Turniere) geplant ist. "Wir sind in Gesprächen mit der Landesregierung", berichtet Michael Otto, HTV-Vizepräsident: "Dieses Konzept werden wir nach Freigabe durch die Politik schnellstmöglich veröffentlichen und umsetzen."

Kernpunkte der Gespräche sind die von der Landesregierung beschlossenen Abstands- und Hygienemaßnahmen, die erlaubte Anzahl der Personen auf der Anlage sowie die Nutzbarkeit der Sanitärräume. "Die Vereinsgaststätten dürfen offen sein, gemäß der gültigen Regeln für den Gastronomiebetrieb. Eine Verköstigung der Gastmannschaft ist zwar nicht zwingend, kann je nach örtlichen Gegebenheiten aber unter Einhaltung der Abstandsregeln durchgeführt werde", heißt es auf der Internetseite des Verbandes. Zu den Auswärtsspielen kann nach der gültigen Regel zur Kontaktbeschränkung der Hessischen Landesregierung mit drei Autos gefahren werden (bei 6er-Teams). Auch soll auf jeden Fall Einzel und Doppel gespielt werden.

Änderungen in der Spielordnung

In einer Sitzung hat der erweiterte Sportausschuss des Verbandes zwei weitere Änderungen der Spielordnung beschlossen: Spieler, die mehr als zweimal in einer klassenhöheren Mannschaft derselben Altersklasse eingesetzt wurden, verlieren nicht ihre Teilnahmeberechtigung für alle nachfolgenden Mannschaften dieser Altersklasse. Und Spieler, die mehr als zweimal in der Hessenliga oder einer höheren Spielklasse eingesetzt wurden, verlieren ebenfalls nicht ihre Teilnahmeberechtigung für alle niedrigeren Spielklassen (ausgenommen sind Jugendmannschaften).

Zudem war bereits Anfang Mai beschlossen worden, die Abstiegsregelung in diesem Jahr vollständig auszusetzen. Das bedeutet, es wird sowohl sportlich als auch regeltechnisch keine Absteiger geben. Die Aufstiegsregelung wird weiterhin angewendet. Ob die Hessenmeister auch in die Regionalligen/Südwest-Ligen aufsteigen können, ist vom Deutschen Tennis-Bund als Veranstalter der Regionalligen noch nicht final entschieden.

Die Frist, zu der die Vereine ihre Mannschaften abmelden konnten, ist am Sonntag abgelaufen. Lediglich für die Hessenligen der Damen und Herren wurde diese noch einmal verlängert. Eine Änderung der namentlichen Meldungen auf Landes-, Bezirks- und Kreisebene ist bis 31. Mai möglich.

Kurzfristiger Ersatz von Spielern

Um eventuellen personellen Engpässen zu begegnen, hat der HTV mehrere Varianten beschlossen, damit Mannschaften flexibel auf kurzfristige Absagen von Mannschaftsspielern reagieren können. Ein Spieler kann an einem Tag nun auch an mehreren Mannschaftswettbewerben teilnehmen. Damit haben Mannschaften die Möglichkeit, kurzfristig Ersatz für Spieler zu finden. Voraussetzung ist, dass der Spieler für die Mannschaft gemeldet und spielberechtigt ist. Und eine einzelne Begegnung kann bis zu 24 Stunden vor dem Spiel kurzfristig ohne Sanktionierung abgesagt werden, lediglich das Spiel gilt als verloren. ROLF JOACHIM REBELL

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