Neue Hoffnung in Gießen

  • vonred Redaktion
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(ms/sno/pm). Die Wahrscheinlichkeit, dass der FC Gießen die Saison in der Fußball-Regionalliga Südwest zu Ende spielt, hat sich am Freitagabend erhöht - wenn man Jörg Fischer Glauben schenkt.

Fischer hatte, angesprochen auf den Vertrag, in dem er sich bereiterklären soll, die finanziellen Altlasten aus 2019 komplett zu übernehmen, erklärt: "Die Verträge liegen beim Notar. An mir wird es nicht scheitern, das kann ich versichern." Erstmals seit Wochen hat sich das einstige Gesicht des Vereins geäußert - und den Anhängern Hoffnung gemacht.

Die schriftliche Erklärung von Fischer und seinen Partnern, die offenen Rechnungen vom Jahr 2019 zu übernehmen, ist Grundvoraussetzung für den festen Einstieg der neuen Geldgeber, die den FC Gießen aus der finanziellen Notlage retten sollen.

Abgesehen von der grundsätzlichen Ausrichtung tat sich auch personell noch einiges. Auf der Innenverteidigerposition tauschte der FC unfreiwillig: Kevin Nennhuber verließ Gießen am letzten Tag vor dem Ende der Wechselfrist zum Hessenligisten KSV Hessen Kassel. Immerhin: Mit Kevin Pezzoni, der bei Kickers Offenbach aussortiert worden war, präsentierte der Klub prominenten Ersatz. Mit dem 24-jährigen Flügelspieler Manuel Konate Lueken kommt zudem ein weiterer Akteur. Lueken spielte vergangene Saison für den FC Bayern Alzenau, in dieser Spielzeit lief er für Rot-Weiß Erfurt auf, das seine Mannschaft kürzlich vom Spielbetrieb zurückzog.

Noch ohne die beiden Neuzugänge war das Team am Samstag erneut im Testspieleinsatz. Auf dem Kunstrasenplatz der Miller Hall gab es - wie schon gegen den Wetterauer Hessenligisten FV Bad Vilbel - gegen den den FC Eddersheim einen 6:2-Sieg.

Weiter geht’s am Mittwoch in Dreieichenhain gegen Ligakonkurrent SV Elversberg.

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