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Thomas Legleitner (l.) und Patrick Kämnitz sind im Doppel nicht zu bezwingen.

Badminton

Fun-Ball Dortelweil behält in Jena die Nerven

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Knappe Geschichte: Fun-Ball Dortelweil hat in der 2. Badminton-Bundesliga bei GuthMuths Jena gewonnen. Die Entscheidung fiel aber erst im letzten Einzel.

Die erste hohe Auswärtshürde ist genommen. Der SV Fun-Ball Dortelweil hat in der 2. Badminton-Bundesliga beim SV GutsMuths Jena mit 4:3 gewonnen und den zweiten Sieg im dritten Spiel gefeiert. Dass es eine schwere Partie werden würde, war der Mannschaft bereits im Vorhinein klar. Patrick Kämnitz, ehemaliger Jenaer Spieler, weiß um die Heimstärke der Saalestädter: "Jeder weiß, dass es nicht einfach ist hier zu gewinnen. Sie haben ein fantastisches Publikum und eine breit aufgestellte Mannschaft."

Im ersten Herrendoppel schlugen Thomas Legleitner und Kämnitz das Doppel der Thüringer souverän in drei Sätzen. Auch das Damendoppel, eine tragende Säule des Teams, konnte an die ersten Saisonergebnisse anknüpfen. Nach verlorenem zweiten Satz machten Emilie Juul Moeller Pedersen und Theresa Wurm den Sack im vierten Satz zu. "Im zweiten Satz hatten wir unser Konzept aus den Augen verloren. Dennoch haben wir drei überzeugende Sätze abgeliefert", sagte Wurm. Im zweiten Herrendoppel kam es zum Saisondebüt von Sandro Kulla an der Seite von David Peng. Die Einzelspezialisten hielten die Partie lange Zeit offen, mussten sich aber nach teils spektakulären Ballwechseln den Jenaern geschlagen geben. Auch das Mixed um Legleitner und Wurm gab seinen Punkt ab. Mit 2:2 ging es in die Einzel.

Hier sorgte Theresa Isenberg mit einem glatten Drei-Satz-Sieg für den dritten Mannschaftspunkt. Das erste Herreneinzel, von David Peng war von intensiven und langen Ballwechseln geprägt. Zu Beginn zeigte Peng ein starkes Spiel, letztlich musste er seinem Trainingsrückstand doch Tribut zollen und verlor die Partie in fünf Sätzen. Im zweiten Herreneinzel behielt Kulla die Nerven, brachte sein Angriffsspiel durch und avancierte zum Matchwinner. "Insgesamt können wir mit der Ausbeute der ersten drei Saisonspiele zufrieden sein. Dennoch sind noch nicht alle Spieler bei 100 Prozent. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir im Saisonverlauf noch stärker werden", sagte Kapitän Legleitner. Am 29. September geht es mit dem Derby beim TV Hofheim weiter.

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