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Das Bad Nauheimer Team: (v. l.) Konstantin Knastius, Simon Herth, Fabian Desch, Kapitän Thomas Konschake (vorn), Thomas vom Hagen und Marc vom Hagen.

Golf

GC Bad Nauheim: Mit zwei Rekorden zum Aufstieg

(Mit einem großartigen Endspurt haben die Bad Nauheimer Golfer in der Hessenliga-AK 30 den kaum mehr für möglich gehaltenen Aufstieg von der dritten in die zweithöchste Klasse doch noch perfekt gemacht.

Nach dem "Seuchenjahr" 2018 und dem überhaupt nicht einkalkulierten Abstieg hat sich die Truppe um Kapitän Thomas Konschake mit zwei Rekordrunden an den letzten beiden Spieltagen eindrucksvoll rehabilitiert.

Für die Bad Nauheimer, immerhin fünffacher Hessenmeister, war der Abstieg mehr als frustrierend. Klar, dass Thomas Konschake die Mission "Wiederaufstieg" ausgerufen hatte. Aber: Nach zwei Spieltagen war dieses Ziel in ziemliche Ferne gerückt. Alle vier Teams der Liga hatten fünf Punkte auf dem Konto, so dass nach oben und unten noch alles offen war. Doch es folgten zwei denkwürdige Spieltage. Im Heimspiel präsentierte sich das Bad Nauheimer Team in einer bestechenden Form und brachte einen Gesamtscore von 13 Schlägen über Par (bei 5 gewerteten Ergebnissen) ins Clubhaus, wobei Fabian Desch mit einer starken 66 glänzte. Solch ein niedriges Teamergebnis gab es für die Nauheimer noch nie und war selbst in der Historie der Hessenliga das fünftbeste jemals erspielte Resultat!

25 über Paar

Damit fuhr man drei Wochen später als Tabellenführer zum zweitplatzierten GP Idstein. Gegen die Hausherren, gegen den GC Marburg und GC Hofgut Praforst knüpften die Badestädter nahtlos an die vorher gezeigte Leistung an, unter anderem mit einer 73 von Marc vom Hagen. Diesmal war es mit insgesamt 25 über Par das beste Ergebnis, das die Nauheimer in ihrer durchaus erfolgreichen Vergangenheit noch nie besser erreicht hatten. Auch dieser Spieltag ging somit klar an die Nauheimer, die sich mit dem starken Auftritt die Rückkehr in die 2. Liga sicherten. Im kommenden Jahr wird mit Florian Patzak eine weitere Verstärkung ins Team aufrücken, so dass der glückliche Kapitän sich bereits jetzt schon auf die kommende Saison freut.

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