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Bad Nauheim verliert in Ravensburg mit 2:5

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(mw/dbf) Der EC Bad Nauheim hat die Partie bei den favorisierten Gastgebern des EV Ravensburg am Freitagabend lange offen gestalten können, doch am Ende reichte es nicht zum Punktgewinn. Mit 2:5 (1:1, 0:1, 1:3) unterlagen die Roten Teufel in der Deutschen Eishockey-Liga 2 unter der Leitung eines schweizer Gast-Schiedsrichters dem Tabellenvierten.

Bad Nauheim fehlte neben Scheibenglück aufgrund eines dünnen Kaders letztlich die Kraft, die Niederlage fiel dennoch zu hoch aus.

Personell gesehen agierten die Roten Teufel ohne die längerfristigen Ausfälle Reimer, Heid und Ketter, dazu kam mit dem kurzfristig erkrankten Mc Monagle ein weiterer Verteidiger. Dagegen kehrte Michael Dorr wieder in den Kader zurück, zudem auch Juniorenspieler Goran Pantic gehörte. Die Gäste waren mit 16 Feldspielern angereist. Pietsch und Schlicht rotierten in der Verteidigung, Oppolzer und May im Sturm. Bei Ravensburg konnte Verteidiger Matt Kelly doch auflaufen; im Tor spielte Förderlizenzler Matthias Nemec und ersetzte damit den am Sonntag beim 3:4 in Bietigheim zuletzt eingesetzten Stammtorhüter Christian Rohde.

Im ersten Drittel sahen die Zuschauer eine offene Partie, in der Bad Nauheim etwas mehr vom Spiel hatte und sich auch die größeren Möglichkeiten erarbeitete. In der ersten Überzahlsituation spielte Carnevale Matt Beca frei, der aus spitzem Winkel zum 0:1 (5.) traf. Nur 99 Sekunden später glich Stephan Vogt aus, nachdem Schmidt ihn mit einem Querpass bedient hatte.

Das Tempo nahm nach der ersten Pause etwas ab, offen blieb die Partie dennoch. Bad Nauheim kam weiterhin zu Möglichkeiten, konnte dieser aber nicht nutzen. Als Patrick Strauch und Matt Kelly auf der Strafbank saßen, spielte die Ravensburger Top-Reihe einen Angriff schnell aus – Justin Kelly schloss zum 2:1 (24.) für die Gastgeber ab.

Binnen sieben Minuten stellten die Gastgeber im Schlussdrittel die Weichen auf Heimsieg. Konstantin Schmidt (43./von hinter dem Tor Ower angeschossen), Justin Kelly (47./in den Winkel) und Daniel Menge (50./aus spitzem Winkel im Powerplay) trafen. Taylor Carnevale gelang mit dem einzigen Scheibenglück des Abends (schießt von hinter dem Tor Nemec an) Ergebniskosmetik.

Die Aufholjagd des Abends legte Tabellenführer EV Landshut hin, der nach 50 Minuten mit 1:3 gegen Weißwasser zurücklag und noch in der regulären Spielzeit mit 4:3 gewann. Die geschlagenen Füchse (führten nach dem ersten Drittel 3:0) bleiben damit vier Punkte hinter den Roten Teufeln auf Rang neun. Den zehnten Sieg in Folge feierten die Dresdner Eislöwen.

Ravensburg Towerstars: Nemec – Matt Kelly, Langwieder, Kapzan, Slavetinsky, Sezemsky, Gawlik – Justin Kelly, Krestan, Cameron, Maloney, Menge, Friedrich, Bräuner, Schmidt, Vogt.

EC Bad Nauheim: Ower – Baum, Ringwald, Götz, Pietsch, Schlicht – Strauch, Lange, Pinizzotto, Helms, Carnevale, Beca, May, Lavallee, Dorr, Oppolzer.

Steno: Tore: 0:1 (5.) Beca (Carnevale, Helms – 5-4), 1:1 (7.) Vogt (Schmidt, Bräuner), 2:1 (24.) Justin Kelly (Cameron, Langwieder – 4-4), 3:1 (43.) Schmidt (Vogt, Bräuner), 4:1 (47.) Justin Kelly (Matt Kelly, Menge), 5:1 (50.) Menge (Gawlik, Langwieder – 5-4), 5:2 (57.) Carnevale (Lavallee, Ringwald). – Schiedsrichter: Markus Kämpfer (Schweiz). – Strafminuten: Ravensburg 10, Bad Nauheim 6. – Zuschauer: 2400.

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