1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport

EC Bad Nauheim schlägt EHC Freiburg mit 4:0

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

(mw/sth) Bereits nach 16 Minuten durfte Konstantin Firsanov nach einem Bandencheck in die Kabine, und Lukas Laub rutschte in die erste Bad Nauheimer Reihe. Der Förderlizenzspieler drehte auf, markierte beim 4:0 (0:0, 2:0, 2:0) des Eishockey-Oberligisten EC Bad Nauheim gegen den EHC Freiburg zwei Tore.

Er hatte damit maßgeblichen Anteil an der gelungenen Heimpremiere der Roten Teufel am Freitagabend vor 867 Zuschauern beim Testspiel im Colonel-Knight-Stadion.

EC-Trainer Frank Carnevale hatte sieben Verteidiger und zwölf Stürmer an Bord, wobei Kevin Napravnik und Lennart Palausch nur wenig Eiszeiten erhielten. Die Gäste aus Freiburg waren mit sechs Verteidigern sowie zehn Stürmern angereist und operierten ebenso mit drei Reihen.

Bereits im ersten Drittel machten die Gastgeber deutlich, wer der Herr im Haus ist. Freiburg befreite sich kaum und setzte in der Offensive nahezu keine Akzente, während die Roten Teufel ein laufintensives Spiel aufzogen und den Gegner phasenweise minutenlang in deren Drittel einschnürten – die zwischenzeitlichen Befreiungsschläge kamen dabei umgehend wieder zurück. Nur im Abschluss mangelte es bei der Carnevale-Truppe, Freiburg brachte immer noch irgendetwas zwischen den Puck und das Netz. Auf der Gegenseite blieb Thomas Ower unterdessen beschäftigungslos. Einziger Aufreger: Konstantin Firsanov erhielt nach einem Bandencheck gegen Soccio die Spieldauerdisziplinarstrafe und wurde in der ersten Reihe fortan von Lukas Laub ersetzt.

Nach dem torlosen ersten Drittel ließ Bad Nauheim nicht nach und wurde belohnt. Der Mannheimer Jungadler Lukas Laub nutzte seine Chance, fuhr um das Freiburger Gehäuse und brachte den Puck im Schneckentempo über die Linie hinter Fabian Höckhaus (27.). Neun Minuten später erhöhte Harry Lange, als er sehenswert das hohe Anspiel von Kujala ins Tor weiterleitete – 2:0 (36.). Thomas Ower war immer noch weitgehend beschäftigungslos, erst in der 40. Minute war er gefordert – und parierte. In der 35. Minute schied Michel Maaßen (Cut unter dem Auge, mit fünf Stichen genäht) nach einem Check aus, für ihn war die Partie beendet.

Im letzten Drittel hütete Alexander Wagner das Tor der Gastgeber und zeichnete sich einige Male aus, während seine Vorderleute das Ergebnis verdient in die Höhe schraubten. Lukas Laub und Vorbereitungs-Topscorer Chris Stanley legten sich dabei jeweils ein Tor auf (42./44.). Auch die zweite Bad Nauheimer Sturmreihe mit Lange, Strauch und Kujala hatte Möglichkeiten, vergab diese jedoch allesamt. Am Sonntag empfangen die Roten Teufel den Aufsteiger in die Oberliga Süd, die Mighty Dogs Schweinfurt (18.30 Uhr).

EC Bad Nauheim: Ower (41. Wagner) – Baum, Schreiber, Ketter, Franz, Pöpel, Pietsch, Tiffels – Rinke, Stanley, Firsanov, Lange, Kujala, Strauch, Maaßen, May, Schlicht, Napravnik, Laub, Palausch.

EHC Freiburg: Hönkhaus – Frank, Brückmann, Nemecek, Peleikis, Klante, Linsenmaier – Kunz, Jenacek, Vozar, Schön, Bauer, Szwez, Stehle, Riessle, Falb, Soccio.

Tore: 1:0 (27.) Laub, 2:0 (36.) Lange (Strauch, Kujala), 3:0 (42.) Laub (Stanley, 4:0 (44.) Stanley (Laub).

Strafminuten: Bad Nauheim 6 plus 5 plus Spieldauer Firsanov, Freiburg 6. – Zuschauer: 867.

Auch interessant

Kommentare