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Endstation Mikko Rämö: Der Torwart ist EC Bad Nauheim ist beim Penalty von Marc Wittfoth nicht zu überwinden und feiert mit den Roten Teufeln im Breisgau einen 5:2-Erfolg.

EC Bad Nauheim gewinnt in Freiburg

(kmf/mn) Sechs-Punkte-Wochenende! Der EC Bad Nauheim hat den Sieg vom Freitag gegen Heilbronn durch einen 5:2 (0:1, 3:0, 2:1)-Erfolg beim EHC Freiburg veredelt und ist in der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga 2 zum Start ins letzte Saisonviertel nach Punkten mit dem Rangvierten aus Ravensburg gleichzogen.

Beim zuletzt so starken Aufsteiger gewannen die Roten Teufel nach Treffern von Andreas Pauli (2), Joel Keussen, Dustin Cameron und Dusan Frosch verdientermaßen. Die Hessen hatten mit Mikko Rämö abermals einen sehr starken Torwart zwischen den Pfosten und erzielten ihre Treffer - wie man so schön sagt - zum richtigen Zeitpunkt.

"Wir haben heute sehr viele Strafen genommen und den Sieg dennoch nach Hause gebracht", resümierte RT-Trainer Petri Kujala und unterstrich noch einmal den "starken Charakter der Mannschaft". Leos Sulak, der Freiburger Coach, bezeichnete die Gäste als "cleverer". Den Beginn des zweiten Drittel habe man "völlig verschlafen" und sei im weiteren Verlauf nicht mehr an Rämö vorbeigekommen. Aufsteiger Freiburg zählte bislang zu den unbequemen Gegnern aus Sicht der Roten Teufel. Im vierten Saisonvergleich (bis dato zwei Heimniederlagen, ein Auswärtssieg) übernahm Bad Nauheim von Beginn an das Geschehen, zeigte ein gutes Forechecking, doch fehlte den Gästen etwas der Zug zum Tor. Erst drei Hinausstellungen gegen die Roten Teufel während der ersten 20 Minuten brachten Freiburg ins Spiel. Im dritten Powerplay hatten die Wölfe dann auch die Lücke gefunden, trafen durch Tobias Kunz. Im zweiten Durchgang wurden die Aktionen der Badestädter dann druckvoller, die Schlinge wurde immer weiter zugezogen. Das 1:1 durch Joel Keussen hatte sich abgezeichnet, und nur 20 Sekunden später konnte Andreas Pauli für Bad Nauheim nachlegen. Erneut brachte eine Hinausstellung der Gäste die Hausherren ins Spiel, doch vergab Marc Wittfoth einen Penalty, während Rämö gegen Vrabata zur Stelle war. Zehn Sekunden vor Ablauf des zweiten Durchgangs zimmerte Pauli den dritten Treffer der Roten Teufel in das Wölfe-Tor. Wenige Sekunden erst hatte Bad Nauheim mit eine Spieler mehr auf dem Eis gestanden. Freiburg musste nun im Schlussdurchgang mehr tun, sollte sich an Rämö aber die Zähne ausbeißen. Der finnische Keeper war einzig durch einen abgefälschten Schuss zu bezwingen (Wittfoth/49.). Als Freiburg im Powerplay wenig später den Druck erhöhen konnte, zog Cameron für die Gäste in Unterzahl auf und davon, verlud Wölfe-Torwart Jonathan Boutin und stellte die Weichen auf Sieg. Bad Nauheim ließ im eigenen Drittel keine zwingenden Chancen der Hausherren mehr zu. Die beste Möglichkeit vergab noch Svanhal, der - wie könnte es anders sein - am zuverlässigen Rämö scheiterte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Frosch, der mit seinen Nebenleuten Lob für einen spielstarken und kombinationssicheren Auftritt entgegennehmen durfte. EHC Freiburg: Boutin - Rießle, Brückmann, Vavrusa, Schusser, Kaestle, Meyer, Frank - Kunz, Vrabata, Linsenmeier, Svanhal, Haluza, Herm, Bräuer, Karachun Wittfoth, Rupp, Hynes, Henri. EC Bad Nauheim: Rämö - Gerstung, Laurila, Kohl, Keussen, Ketter, Baum, Kaisler - Frosch, Dineen, Cameron, Alanov, Lange, Pauli, Hofland, Helms, Aab, Lascheit, Strauch. Steno: Tore: 1:0 (15.) Kunz (Brückmann, Linsenmeier - 5-4), 1:1 (27.) Keussen (Frosch, Dineen), 1:2 (28.

) Pauli (Alanov, Lange), 1:3 (40.) Pauli (Keussen, Lange), 2:3 (49.) Wittfoth (Kaestle, Meyer), 2:4 (53.) Cameron (Gerstung, Dineen - 4-5), 2:5 (60.) Frosch (Cameron - 5-4). - Schiedsrichter. Michael Klein. - Strafminuten: Freiburg 6, Bad Nauheim 14 plus zehn Minuten (Kaisler). - Zuschauer: 2251.

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