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EC Bad Nauheim: Feier ohne Dreier

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(mw) Sechs Punkte aus den drei Spielen binnen fünf Tagen – zu wenig oder absolut im Soll? Diese Frage taucht auf nach den Partien in Dresden, in Kaufbeuren und gegen Riessersee, die der EC Bad Nauheim in der DEL 2 jeweils nach Verlängerung gewann. Sieben Spiele sind die Roten Teufel nun ohne einen dreifachen Punktgewinn. Doch die Antwort auf die Frage aus Sicht der Beteiligten ist durchweg positiv. Die WZ nennt die Gründe dafür.

1. Auswärtsmisere beendet: Die Roten Teufel haben mit dem 3:2 in Dresden die Durststrecke ohne Sieg auswärts beendet und zwei Tage später in Kaufbeuren nachgelegt. Vier Punkte binnen drei Tagen mit Reisestrapazen sind okay – sechs Punkte waren aber möglich. In Dresden führte der EC lange 2:0, Kaufbeuren hatte 14-mal nicht gepunktet.

2. Moral bewiesen: Der SC Riessersee hatte vor dem Gastspiel in der Kurstadt vier Dreier gelandet, dabei 18 Tore erzielt und war auch am Sonntag in Führung gegangen. Doch das Kujala-Team bewies in der altbewährten Formation Moral und gewann die Partie noch. Bei den vier Verlängerungssiegen lag Bad Nauheim dreimal hinten (Frankfurt 1:2, Kaufbeuren 0:1, Riessersee 0:1).

3. Gegentorflut eingedämmt: In vier der fünf Partien nach der Länderspielpause kassierte Bad Nauheim nur zwei oder weniger Gegentore. Die Defensive steht besser, Zugang David Hajek setzt auch nach vorne Akzente (schon vier Scorerpunkte in fünf Spielen). Zudem hat Kujala sieben topfitte Verteidiger zur Verfügung, auch ein Alexander Baum zeigt trotz zeitweise weniger Eiszeiten wieder eine ansteigende Verfassung.

4. Verlängerungskönige: In den ersten beiden Versuchen scheiterten die Roten Teufel noch: 3:4 n.P. in Bremerhaven, 3:4 n.V. in Garmisch. Jetzt gab es vier Overtime-Siege binnen neun Tagen. Matt Beca gab allerdings zu: »Gegen Riessersee hat uns das Powerplay geholfen«.

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