Der 1. FC Rendel geht als Aufsteiger mit folgender Mannschaft in den Kampf um den Kreisoberliga-Klassenerhalt: (hinten, v. l.) Trainer Alexander Jörg, Simon Lassek, Marcel Riesner, Jan Buxmann, Tim Stobbe, Alexander Stanzel, Alexander Spruck, Co-Trainer Matteo Savoia, (vorn, v. l.) Ian Griffiths, Christian Opper, Adrian Mahl, Marco Langer, Thomas Kaufmann, Louis Kalbhenn. FOTO: PV
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Der 1. FC Rendel geht als Aufsteiger mit folgender Mannschaft in den Kampf um den Kreisoberliga-Klassenerhalt: (hinten, v. l.) Trainer Alexander Jörg, Simon Lassek, Marcel Riesner, Jan Buxmann, Tim Stobbe, Alexander Stanzel, Alexander Spruck, Co-Trainer Matteo Savoia, (vorn, v. l.) Ian Griffiths, Christian Opper, Adrian Mahl, Marco Langer, Thomas Kaufmann, Louis Kalbhenn. FOTO: PV

Saisonvorschau

1. FC Rendel: Namhafte Abgänge aus der Mitte des Teams ersetzen

  • vonThomas Brannekämper
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Der 1. FC Rendel hat den größten Erfolg in seiner Vereinsgeschichte geschafft: den Aufstieg in die Kreisoberliga Friedberg. Der Klassenerhalt ist das neue Ziel - trotz zweier namhafter Abgänge.

Es läuft beim 1. FC Rendel. Der Durchmarsch aus der B-Liga innerhalb von zwei Jahren in die Fußball-Kreisoberliga Friedberg konnte rund um das Pappelstadion in der letzten Saison als größter Erfolg in der Vereinsgeschichte bejubelt werden. Und zwar in Form eines Doppelaufstieges: Stand nach der aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgebrochenen Saison für die Kicker der zweiten Mannschaft der Aufstieg aus der C- in die B-Liga zu Buche, wurde die erste Mannschaft als souveräner Tabellenführer erstmals in höchste Spielklasse des Fußballkreises Friedberg versetzt. Nun gilt es, diesen Status zu erhalten und den Rendeler Weg als eine Gemeinschaft, wo die Freude am Sport im Vordergrund stehen soll, auch in die neue sportliche Umgebung mitzunehmen. Rendels Erfolgstrainer Alexander Jörg sieht sich und seine Mannschaft hierfür gut gerüstet.

1. FC Rendel: Kevin Müller und Danilo Bruno wechseln in die Gruppenliga

Was hat sich getan? Durch die Abgänge der beiden Leistungsträger Kevin Müller und Danilo Bruno zum Gruppen- ligisten FC Karben haben die Rendeler gewiss an Substanz verloren. "Sicher wiegt der Abgang der beiden schwer, aber das sie sich eine neue Herausforderung in der Gruppenliga suchen, ist nur legitim. Nun gilt es, die Lücken mit anderen Spielern zu schließen und auch als Mannschaft zu reagieren", umreißt Rendels Trainer Jörg die Ausgangslage. Ansonsten ist der Rendeler Kader aber zusammengeblieben und sollte sich auch in der anspruchsvolleren Umgebung schnell akklimatisieren können. Der breite Kader war bereits in der vergangen Saison ein Schlüssel zum Erfolg.

Wie läuft die Vorbereitung? "Bisher verläuft die Vorbereitung recht ordentlich. Aus unserem 22 Mann starken Kader können wir immer 14 bis 16 Spieler zum Training begrüßen. Leider fehlt immer wieder der eine oder andere urlaubsbedingt und auch unsere beiden Langzeitverletzten Marc Courtial und Robin Pierce haben noch nicht den Anschluss geschafft", blickt Jörg auf die ersten Trainingseindrücke zurück. Testspiele standen für die Rendeler ebenfalls schon auf dem Programm: Niederlagen gegen den B-Ligisten FSV Dorheim (3:4), den A-Ligisten KSG 1920 Groß-Karben (1:4) und Gruppenliga-Aufsteiger SV Steinfurth (0:3) zeigen aber klar auf, das die Mannschaft sich nach der langen Corona-Pause erst wieder finden muss. "Diese Testspielniederlagen sind kein Beinbruch. Wir müssen uns als Mannschaft, auch bedingt durch die Abgänge, neu strukturieren und taktisch neu ausrichten. Dies wird seine Zeit brauchen", sagt Jörg, der aber keineswegs in Hektik verfallen möchte.

Wie lautet die Zielsetzung? "Für uns gibt es nur ein Ziel, und das ist der Klassenerhalt. Dafür werden wir alles investieren. Es ist für uns eine riesige Herausforderung, hier in der Kreisoberliga Friedberg erstmalig mitspielen zu dürfen. Wie viel Vereine wir für die "Mission Klassenerhalt" hinter uns lassen müssen, interessiert hier nicht. Wir werden nur nach uns schauen und versuchen, immer über dem Strich zu sein. Sollte uns dies gelingen, wäre dies mindestens ein ebenso großer Erfolg wie der Aufstieg selbst", skizziert Jörg sein Ziel für die kommende Runde.

Das sagt der Trainer: "Wir freuen uns brutal auf die neue Herausforderung. Durch unseren erstmaligen Aufstieg in die Kreisoberliga Friedberg werden wir viele neue Sportplätze kennenlernen. Hier gilt es, den 1. FC Rendel so gut als möglich zu repräsentieren. Ebenso wollen wir so viele Eindrücke wie möglich mitnehmen. Wir werden diese Saison richtig abfeiern und versuchen, jedes Spiel zu genießen. Leider haben wir kein Derby in dieser Runde. Zwischenzeitlich hatte es ja mal so ausgesehen, als könnten gleich vier Karbener Vereine in der Kreisoberliga an den Start gehen, so stehen wir hier nun doch alleine auf weiter Flur. Aber das soll unseren Spaß in der neuen Umgebung nicht schmälern."

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