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Christian Dumler gewinnt mit dem SV Fun-Ball Dortelweil II in der Regionalliga-Saison 2020/21 alle vier absolvierten Begegnungen. Die Runde wird gewertet, sodass die Dortelweiler als Meister und Aufsteiger feststehen.

Badminton

Nächster Fun-Ball-Aufstieg

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Auch die zweite Mannschaft des SV Fun-Ball Dortelweil darf aufsteigen. Wie die »Erste« rangierte der Unterbau der Vilbeler Vorstädter beim Abbruch auf Rang eins. Die Saison wird nun gewertet.

(cso). Wieder gute Nachrichten für die Badminton-Abteilung des SV Fun-Ball Dortelweil. Nach der ersten Mannschaft der Bad Vilbeler Vorstädter steigt nun auch die zweite auf. Während die Erstvertretung vermutlich ab September um Bundesliga-Punkte spielen soll, schaffte der Unterbau den Sprung aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga.

Schon zu Beginn des Jahres hatte der Hessische Badminton-Verband die Saison auf Landesebene für beendet erklärt. Zu diesem Zeitpunkt konnten nur die überregional spielenden Teams noch auf eine Fortsetzung der Runde hoffen. Als sich diese Hoffnung aufgrund der Corona-Pandemie zerschlug, entschieden sich Vorstand und Spielausschuss des Ligaverbands gemeinsam mit den Vereinen der 1. und 2. Bundesliga für einen endgültigen Abbruch. Dortelweil wurde auf Antrag als einziger Aufsteiger in die Beletage zugelassen.

Das Vorgehen in der Regionalliga Mitte, bis dato sportliche Heimat der Fun-Ball-»Zweiten«, war aber lange unklar. Nun entschieden sich die Verantwortlichen gegen eine Annullierung der Saison - so wie in Hessen - und ließen auch Aufsteiger in die 2. Bundesliga zu. »Grundsätzlich ist nur der Erstplatzierte der Regionalligen zum Aufstieg berechtigt. Da unsere Mannschaft in der Mitte-Staffel auf Platz eins steht und mit vier Partien mehr als die Hälfte der Hinrunde absolviert hat, wurde unsere Meldung für die 2. Liga auch bereits berücksichtigt«, erklärt Klaus Rotter, 2. Vorsitzender des SV Fun-Ball.

In der Südost-Staffel der Regionalliga sieht es etwas anders aus. Da konnte im Herbst nur ein Spieltag absolviert werden. Die Liga stellt aufgrund eines Rückzugs zwei Aufsteiger. Für diese beiden Plätze kommen aber laut Rotter vier Teams in Frage, die ihr Interesse an einem Aufstieg bekundet haben. Welcher Klub aus dem Südosten in der kommenden Runde im deutschen Unterhaus spielen kann, steht noch nicht fest.

Die Dortelweiler »Zweite« hatte in ihrer Gruppe alle ausgetragenen Partien - ähnlich wie die erste Mannschaft eine Etage höher - souverän gewonnen. Dem Auftakt bei der SG Anspach (6:2) folgte einen Tag später im Oktober ein makelloser 8:0-Triumph in Andernach. 14 Tage danach beim Heimspieltag hatten auch der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim III (8:0) und der Post SV Ludwigshafen (7:1) keine Chance gegen die Wetterauer. Anschließend wurde der Spielbetrieb eingestellt.

Zum Einsatz für das Regionalliga-Team der Fun-Baller kamen Patrick Kämnitz, Christian Dumler, Huy Minh Nguyen, Sandro Kulla, Xuan Giao-Tien Nguyen, Caroline Huang, Jonas Gölz, Neha Shrikhande, Sven Rotter und Michelle Antony.

Kaderplanung in der Bundesliga beendet

Unterdessen steht auch der neue Bundesliga-Kader für die Saison 2021/22. Allerdings wollen sich die Dortelweiler, was die genaue Besetzung betrifft, noch nicht allzu sehr in die Karten schauen lassen. Fest steht laut Rotter bislang, dass sechs Neuzugänge weitere Tiefe ins Fun-Ball-Aufgebot bringen werden. Die neuen Spielerinnen und Spielern kommen aus England, Schottland, Irland, Spanien und Dänemark. Zum Kader gehören weiterhin alle dänischen Akteure der letzten Saison. Zugpferd bleibt der gebürtige Darmstädter Kai Schäfer, die ehemalige Nummer eins im deutschen Herren-Einzel.

»Wir sind so aufgestellt, dass wir auf jeden Fall die Klasse halten sollten«, prognostiziert Klaus Rotter. »Ich würde sogar sagen, dass wir mit diesem Kader die Playoff-Qualifikation schaffen können.« Gleich mehrere Fun-Ball-Akteure stehen unter den Top-100 der Weltrangliste.

Wie der 2. Vorsitzende mitteilte, ist der Saisonstart in der Bundesliga derzeit für den 11./12. September geplant. Wie immer steht der Termin unter dem Vorbehalt der Erlaubnis durch die Behörden. Eine zweiwöchige Verschiebung - in der Hoffnung auf Zuschauer und weniger restriktive Corona-Maßnahmen - gilt jetzt schon als wahrscheinlich.

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