Nächster 46ers-Coup in Ulm?

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(gae/bf). Für die Gießen 46ers ist das rettende Ufer wieder in Sichtweite. Nach den zwei überraschenden Siegen gegen die Bayern und in Göttingen hat das Team von Trainer Rolf Scholz den Abstand zu Nichtabstiegsplatz 16 reduziert. Am Samstag muss der Rang 17 der Basketball-Bundesliga bei den favorisierten Ulmern antreten (18 Uhr, MagentaSport).

»Wir haben immer gesagt, wir müssen an uns glauben. Jetzt haben wir das auch mit Ergebnissen hinterlegt. Das ist wichtig für die Mannschaft. Für sie ist die Hoffnung zurückgekehrt«, bringt Scholz die momentane Situation auf den Punkt. Die 46ers müssen in den sieben noch ausstehenden Spielen bis zum Hauptrundenende einen Sieg mehr auf dem Konto haben als der Tabellen-16. Diesen Platz nimmt zurzeit der Mitteldeutsche BC ein. Die Kampfeslust ist ins Gießener Team zurückgekehrt, was die Aussage von Eigengewächs Alen Pjanic vor der wichtigen Begegnung in Ulm verdeutlicht: »Wir haben zwei Siege in Folge errungen und somit im Abstiegskampf aktuell das Momentum auf unserer Seite. Dieses müssen wir für uns nutzen. Wir müssen unser Spiel spielen, uns auf uns konzentrieren, Stopps generieren, Energie auf das Parkett bringen und schließlich alles dafür tun, um zu gewinnen.«

Skyliners beim Liga-Primus

Auch die Frankfurt Skyliners überraschten zuletzt gegen Crailsheim. Warum also nicht gleich den Liga-Primus ins Visier nehmen? Die Gelegenheit dazu bietet sich den Hessen am Sonntag, um 15 Uhr (Sport 1). Dann geht es für Coach Sebastian Gleim und sein Team zu den Riesen Ludwigsburg. Weiterhin fehlen werden den Skyliners Richard Freudenberg (Fuß) und Konstantin Konga (Schulter). Joe Rahon konnte zwar zuletzt wieder auflaufen, musste aber gegen Crailsheim erneut einen Muskelfaserriss hinnehmen und wird gegen Ludwigsburg nicht mitwirken können.

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