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Lukas Schultheis

Tischtennis

Lukas Schultheis: "Die nächsten 50 Jahre können kommen"

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(msw). Lukas Schultheis machte während des Interviews einen sehr entspannten Eindruck, denn als Tischtennis-Abteilungsleiter der SG Bauernheim kann er derzeit auf ein sehr harmonisches Vereinsleben verweisen. Auch sportlich läuft es gut, denn nach einem 9:1-Sieg über den TSV Butzbach III bleiben die Friedberger Vorstädter vor dem Spitzenspiel am kommenden Samstag (19 Uhr) gegen die SG Rodheim Tabellenführer der Bezirksklasse Mitte der Herren, Gruppe 8. Der Wechsel von Gruppe 7 in die Gruppe 8 ist den Bauernheimern offensichtlich gut bekommen, oder?

Herr Schultheis, wie ist die Situation bei Ihnen in der Bauernheimer Tischtennis-Abteilung?

Lukas Schultheis:Bei uns läuft es derzeit sehr gut. Unser Ziel ist es, in die Bezirksliga aufzusteigen. Unser Plan war es, zumindest alle Spiele außer gegen die SG Rodheim zu gewinnen, um dann über die Relegation aufsteigen zu können. Das hat bisher geklappt, auch wenn es schon einige knappe Partien gab. Und gegen Rodheim werden wir sehen, wie es läuft. Klar ist, dass sie auf dem Papier Favorit sind.

Sie haben nicht in allen Spielen komplett antreten können. Was waren die Gründe?

Schultheis:Martin Klein hatte eine Knieverletzung und Matthias Schultheis hatte sich eine Rippenverletzung zugezogen, da er gegen die Platte geknallt ist. Jetzt sind aber beide wieder im Training, sodass wir gegen Rodheim wohl komplett sein werden. Aber mit Maximilian Weiss-Koch hatten wir auch einen guten Ersatzspieler, der uns sehr geholfen hat.

Die Abteilung ist mit sechs Mannschaften sehr breit aufgestellt. Wird dies auch in der kommenden Saison so bleiben?

Schultheis:Im Moment sind alle sechs Mannschaften gut dabei. Darüber bin ich sehr froh, denn wir wollen auch alle Mannschaften halten. Lediglich die vierte Mannschaft hatte einige verletzungsbedingte Ausfälle, sodass sie ganz unten in der 1. Kreisklasse steht. Aber ich denke, dass auch dieses Team den Klassenerhalt schaffen wird.

Im Nachwuchsbereich waren Sie in den vergangenen Jahren gut besetzt. Wie sieht es aktuell aus?

Schulteis:Wir haben in den vergangenen Jahren mit Luca Kopsch, Maximilian Weiss-Koch und mir schon drei starke Spieler heraus gebracht, sodass es jetzt ein bisschen weniger geworden ist. Dennoch nehmen wir immer noch mit insgesamt drei Nachwuchmannschaften am Spielbetrieb teil. Dabei haben sich die beiden Mädchen, Sophie Bauer und Rebecca Mittwede, gut entwickelt, sodass sie auch fünf Einsätze in der 3. Kreisklasse der Herren haben. Da werden wir sehen, wo sie in Zukunft spielen werden. Eine eigene Damenmannschaft werden wir wohl nicht aufmachen können, da die Spielstärken selten zusammen passen. Durch unsere vielen Herrenmannschaften können sie sich aber dort die für sie jeweils richtige Mannschaft aussuchen.

Wer ist für den Nachwuchs zuständig und gibt es weitere Förderungen in dieser Saison?

Schultheis:Matthias Schultheis und Alexander Fuchs sind unsere Jugendleiter. Zudem machen auch Maximilian Weiss-Koch und Marc Nuber Training. Da wir nach wie vor neben dem Dorfgemeinschaftshaus in Bauernheim auch noch in Friedberg in der Philipp-Dieffenbach-Halle und der Halle der Augustiner-Schule Training anbieten, kommen immer wieder neue Kinder hinzu. Spezielle Aktionen sind derzeit aber nicht geplant.

Es scheint also alles sehr harmonisch zu sein...

Schultheis:Wir hatten ja gerade unser 50-jähriges Jubiläum. Und ich würde sagen: Die nächsten 50 Jahre können kommen. Der Name SG Bauernheim ist dabei etwas irreführend, da es neben der großen Tischtennisabteilung nur noch eine aus etwa zehn Personen bestehende Pilates-Gruppe gibt. Somit können wir schon sagen, dass wir 50 Jahre alt geworden sind. Und auch sportlich sind wir wieder besser aufgestellt als zu früheren Zeiten, da sich speziell Luca Kopsch erheblich verbessert hat und auch alle anderen anders drauf sind. Die Harmonie stimmt einfach, und wenn wir den Aufstieg nicht schaffen sollten, dann ist das halt so. Dann wird aber niemand zu traurig sein oder gar den Verein verlassen. (Archivfoto: Nici Merz)

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