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Das tut weh: Jason Alexis Bofunda und Frankfurt Universe kassieren die zweite deutliche Niederlage in der German Football League.

Nächste Zu-Null-Niederlage

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(kaja). Der Sportliche Leiter Marc-Philipp Gräff und Geschäftsführer Daniel Zeidler hatten es schon im Vorfeld geahnt, dass die zweite Aufgabe für die Footballer von Frankfurt Universe nicht leichter werden würde als die eine Woche zuvor beim Saisonauftaktduell der German Football League (GFL) in München. Vom Ergebnis her sollte es sogar noch schlimmer kommen:

Waren es damals 72 Punkte, die man die Cowboys rauben ließ, ohne sich selbst nur einen einzigen zu verdienen, konnten die Gäste von den Saarland Hurricanes mit einem 83:0-Erfolg aus dem Stadion am Bornheimer Hang abreisen.

Der Headcoach der Hessen, Mele Mosqueda, hatte dennoch einiges gesehen, was ihn optimistisch stimmte, dass es bald anders laufen könnte für sein Team. »Wir sind viel besser gestartet«, sagte er. Zwar konnten die Gastgeber selbst nicht in die gegnerische Endzone eindringen, ließen aber im ersten Quarter auch nur einen Touchdown der Saarländer zu.

Doch gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts wurden sie geschockt, als der Sturm auf der anderen Seite entfesselt wurde. Das »Déjà-vu«, das die Seinen so erlebten, führte schnell dazu, dass »sie die Köpfe hängen ließen«, stellte der Coach fest. Das machte es den Kontrahenten zunehmend einfacher, weitere Stiche zu setzen. Mit 0:42 ging es in die Halbzeit.

Trainer sieht Schritt nach vorn

Obwohl die Hurricanes im dritten Quarter ihre Protagonisten wechselten und der zweiten Reihe Chancen gaben, Spielpraxis zu sammeln, sollte es für die Frankfurter nicht einfacher werden.

Einen kleinen Lichtblick in der einseitigen Partie stellte der junge Quarterback Luca Rüdiger dar. Der Junior agierte mutig und zeigte sich positiv. Zu Saisonbeginn war er von den Rüsselsheim Crusaders zurück in die Großstadt gekommen. »Ich prognostiziere ihm eine vielversprechende Zukunft«, sagte Mosqueda.

Auch was den Prozess angeht, in dem sein Team sich befindet, ist der Trainer guter Dinge: »Wir haben erste Schritte nach vorne gemacht, und das wird so weitergehen.« Wichtig sei, gesund zu bleiben und den Kopf dazu zu bringen, der Entwicklung nicht im Weg zu stehen.«

Am 26. Juni steht dann das wohl wichtigste Saisonspiel bei den Stuttgart Scorpions an. Dann werde sich zeigen, »ob wir kämpfen können«.

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