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Die HSG ringt dem Ex-Wetzlarer Jannik Kohlbacher (am Ball) und seinen Rhein Neckar Löwen bei der Rückkehr ein Remis ab. FOTO: VOGLER

Der nächste HSG-Krimi

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(pie). Ein Handballfest sah die ausverkaufte Rittal Arena beim Bundesliga-Duell der HSG Wetzlar gegen die Rhein-Neckar Löwen am gestrigen Abend. Die Gastgeber trotzten dem Favoriten ein 27:27 (17:18)-Unentschieden ab und reiten auf der Euphoriewelle.

"Ich bin überglücklich", strahlte Kapitän Filip Mirkulovski. "Wir haben schon viele Krimis gespielt hier in der Arena. Der Punkt ist mehr als verdient." Die Löwen traten ohne Uwe Gensheimer, Steffen Fäth und Romain Lagarde an. So schwach, das konnte man im Nachgang sagen, hatten sich die Löwen in Wetzlar ganz selten präsentiert.

"Wir haben es gegen einen starken Gegner wie die Löwen geschafft, über 60 Minuten hinweg Druck aufzubauen. Das war fantastisch," freute sich Wetzlars Olle Forsell Schefvert.

Im Positionsspiel funktionierte die Achse Filip Mirkulovski/Anton Lindskog in der ersten Viertelstunde wesentlich besser als Andy Schmid/Jannik Kohlbacher auf Seiten der Löwen, mit 17:18 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit prägte vor allem HSG-Torhüter Till Klimpke das Geschehen. Gleich zu Beginn nahm er den Löwen vier Bälle weg und sorgte so dafür, dass die HSG in der 38. Minute mit 21:18 in Führung ging. Nach einigen technischen Fehlern der Wetzlarer lagen die Gäste dann 25:23 in Front. Doch die HSG erarbeitete sich den verdienten Punkt. "Wir wussten, dass es hier schwer wird und wenn man dann so viele freie Torchancen nicht reinmacht, kommt man über ein Unentschieden nicht hinaus", meinte der Ex-Wetzlarer Kohlbacher. "Das Unentschieden", sagte Wandschneider, "ist für uns ein gefühlter Sieg. Till Klimpke hat sich in einen Flow gespielt. Ich bin mehr als zufrieden."

HSG Wetzlar: Klimpke, Ivanisevic; Feld (1), Björnsen (2), Mirkulovski (1), Torbrügge, Weissgerber, Frend Öfors (2), Holst (4/4), Waldgenbach, Forsell Schefvert (5), Rubin, Lindskog (8), Kristjansson, Cavor (4).

Rhein-Neckar Löwen: Appelgren, Palicka, Gierse; Schmid (7/2), Kirkelokke (2), Tollbring (1), Abutovic, Mensah (5/2), Groetzki (3), Schneibel, Guardiola (2), Petersson (2), Gislason (1), Ganz, Kohlbacher (4), Kessler.

Im Stenogramm: SR: Thiyagarajah/Thiyagarajah (Gummersb.). - Z: 4421. - Zeitstr.: 4:6 Min. - Siebenm.: 5/4:5/4.

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