Trainer Daniyel Göktas und der SSV Heilsberg dürfen künftig doch in der Kreisliga A antreten.
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Trainer Daniyel Göktas und der SSV Heilsberg dürfen künftig doch in der Kreisliga A antreten.

Fußball

Nachträglicher Jubel: Darum steigen zwei Quotienten-Verlierer doch noch auf

  • Erik Scharf
    vonErik Scharf
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In der Fußball-Kreisliga B und C mussten zwei Mannschaften in der virtuellen Relegation eine bittere Pille schlucken. Der schlechtere Punkteschnitt ließ den Aufstieg platzen. Jetzt kommt es doch ganz anders.

Als Verlierer der Quotientenregel verpassten der SSV Heilsberg und Teutonia Staden II den Aufstieg in die nächsthöhere Liga. Nach dem Abbruch der Saison lagen sie in der Corona-Tabelle auf Platz zwei und zogen auch in den imaginären Relegationsspielen aufgrund des niedrigeren Punkteschnitts im Vergleich zum Pendant aus der Parallelstaffel den Kürzeren.

War in Heilsberg der Ärger groß, nicht aus der Fußball-Kreisliga B in die A-Liga aufsteigen zu dürfen, nahm man bei der Stadener Reserve den verwehrten Sprung aus der C- in die B-Liga eher achselzuckend hin. Nun dürfen beide Teams doch noch aufsteigen.

"Da bis zum offiziellen Ende der Saison am 30. Juni kein Verein ab der Kreisoberliga aufwärts seine Mannschaft in die Kreisliga A zurückgezogen hat, steht der SSV Heilsberg als Verlierer der Quotientenregelung als weiterer Aufsteiger fest. Die Kreisliga A umfasst in der kommenden Saison somit 16 Mannschaften", erklärte Kreisfußballwart Thorsten Bastian (Rockenberg). Die Heilsberger folgen somit den Staffelsiegern SV Steinfurth II und FSV Kloppenheim sowie dem "Relegationsgegner" SV Ober-Mörlen in die Kreisliga A. Entsprechend hat SSV-Trainer Daniyel Göktas den Fokus schon auf die neue Aufgabe gelegt: "Wir haben ein junges, hungriges Team und ein paar erfahrene Spieler als Verstärkung dazu geholt. Wir sind gut gewappnet", sagt Göktas.

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Eine Liga tiefer profitiert der SV Staden II von den Rückzügen des SV Schwalheim II und Blau-Weiß Espa sowie der neu gebildeten SG Wöllstadt II in dieser Spielklasse. Den frei gewordenen Platz in der Kreisliga B übernimmt die Stadener Reserve.

Dritte Mannschaft in Nieder-Weisel

Einen Zuwachs erlebt dagegen die Kreisliga C. Der SV Nieder-Weisel steigt dort in der kommenden Saison mit einer dritten Mannschaft in den Spielbetrieb ein. Die Butzbacher sind damit neben dem SC Dortelweil der einzige Wetterauer Verein mit drei Herrenmannschaften im Ligabetrieb.

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