Thorsten Bastian geht in seine dritte Amtszeit als Kreisfußballwart des Fußballkreises Friedberg.
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Thorsten Bastian geht in seine dritte Amtszeit als Kreisfußballwart des Fußballkreises Friedberg.

Kreisfußballtag

Nach der Wiederwahl: So sieht Kreisfußballwart Thorsten Bastian die Lage im Fußballkreis Friedberg

  • Philipp Keßler
    vonPhilipp Keßler
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Thorsten Bastian geht in seine dritte Amtszeit als Kreisfußballwart des Fußballkreises Friedberg. Für die kommenden vier Jahre hat er einiges vor.

Thorsten Bastian geht bereits in seine dritte Amtszeit als Kreisfußballwart des Fußballkreises Friedberg. Im Interview spricht er über die Bedeutung dieses Votums, die Anstrengungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie und die Themen für die Zukunft.

Herr Bastian, wie bewerten Sie Ihre Wiederwahl?

Ich denke, wir haben in den vergangenen vier Jahren eine ordentliche Arbeit abgeliefert, zumal auch gerade das vergangene halbe Jahr sehr arbeitsintensiv war. Die Vereine haben das mit ihrem Abstimmungsverhalten heute honoriert. Da freut man sich Ehrenamtler natürlich auch über eine einstimmige Wiederwahl.

Was steht in der Zukunft auf der Agenda?

Der wichtigste Punkt ist das Schiedsrichterwesen. Wir müssen schauen, dass wir genügend Schiedsrichter haben. Aus diesem Grund tut es mir in der Seele leid, wenn ein Schiedsrichter in einer Art und Weise abqualifiziert wird, wie das teilweise auf den Plätzen passiert. Hier müssen wir gegensteuern, sodass wir junge Leute finden, die Interesse am Schiedsrichterwesen haben. Denn ohne Schiedsrichter gibt es keinen Fußball.

Wie in der Vergangenheit haben auch heute einige Vereine gefehlt. Wie gehen Sie damit um?

Die Vereine haben einmal in vier Jahren die Möglichkeit ein Votum über die Personen abzugeben, die sie im Verband vertreten. Wenn sie dann nicht kommen, haben sie die große Chance vertan, auch mal Kritik anzubringen. Das ist schade, gerade weil wir uns im Fußballkreis Friedberg viel Mühe geben, die Vereine mit einzubinden.

Wird es nach der turbulenten Zeit seit März nun wieder etwas ruhiger für Sie und Ihr Team?

Wir haben trotz allem keine Planungssicherheit, sondern müssen schauen, was passiert. Es wird daher weiter arbeitsintensiv, aber natürlich wünsche ich mir, dass ich mich jetzt mal wieder mehr auf meine Tätigkeit als Klassenleiter konzentrieren kann.

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