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Benjamin Shakoory (r.) - hier noch im Trikot des FC Ober-Rosbach, links: Thorsten Wellmann (FC Karben) - wechselt zur neuen Saison vom SV Bonames zum FC Olympia Fauerbach.

Kritik vom SV Bonames

Nach Wechsel: Irritationen über Facebook-Post des FC Olympia Fauerbach

Der FC Olympia Fauerbach muss sich nach der Bekanntgabe eines Wechsels in den Sozialen Medien Kritik vom SV Bonames anhören - und verteidigt sich nun.

In der Wetterau ist Benjamin Shakoory nach Stationen beim VfB Petterweil, dem FC Kaichen und dem FC Ober-Rosbach kein Unbekannter. Ab der kommenden Saison geht der 23-Jährige in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West für den FC Olympia Fauerbach auf Torejagd (wir berichteten). Die vorzeitige Präsentation des Neuzugangs in den sozialen Netzwerken sorgte bei seinem noch aktuellen Verein, dem Frankfurter A-Ligisten SV Bonames, indes nicht für Begeisterung.

Mit fünf Toren in neun Spielen gehörte Shakoory in der mittlerweile annullierten Saison 2020/21 zu den Leistungsträgern beim zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem dritten Rang der Fußball-Kreisliga A Frankfurt, Gruppe 1, platzierten Kickern aus Bonames. Erst im vergangenen Sommer war der Stürmer vom Ligakonkurrenten TuS Nieder-Eschbach an den Harheimer Weg gekommen und hatte sich im Team von Trainer Tamer Turna einen Stammplatz erkämpft. Seine guten Leistungen blieben von höherklassigen Vereinen nicht unbeobachtet und nun hat der 23-jährige Grund zur Freude, denn zukünftig wird der Angreifer zwei Klassen in der Gruppenliga höher auf Torejagd gehen.

Der FC Olympia Fauerbach präsentierte Shakoory bereits in der vergangenen Woche als Neuzugang auf seiner Facebook-Seite, was man im Frankfurter Stadtteil mit Verwunderung zur Kenntnis genommen hat. Pressesprecher Marko Cickovic ist mit der Vorgehensweise des Vereins aus dem Friedberger Stadtteil nicht einverstanden: »Klar scheint es der Wille des Spielers zu sein, dorthin zu wechseln, und es gab Gespräche mit unserem Trainer, der den Vorstand darüber in Kenntnis gesetzt hat. Aber einen Spieler als fixen Transfer zu vermelden, obwohl noch keinerlei Kontaktaufnahme zum bisherigen Verein erfolgt ist, halten wir nicht für üblich.«

Am Elachfeld hält man das Prozedere derweil für durchaus angemessen: »Wir haben uns mit dem Spieler im Vorfeld ausgetauscht, der uns versicherte, dass sein Verein Bescheid wisse«, sagt Tobias Mosler aus der Sportlichen Leitung der »Olympianer«.

Der Spieler habe nun bis 30. Juni Zeit, seine Abmeldung im Frankfurter Norden einzureichen, und dann werde man sich auch bei den Bonamesern in Sachen Ablösemodalitäten melden. »Unsere Transfers laufen alle in geordneten Bahnen ab«, betont Mosler und ergänzt: »Wir informieren unsere Anhänger in den sozialen Netzwerken über Neuzugänge. Dazu gehört es, dem Spieler mit einem Bild ein Gesicht zu geben.«

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