Wasserball

Nach Pokal-Euphorie wartet der Liga-Alltag

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(pm). Nach dem historischen Einzug in das Achtelfinale des deutschen Wasserball-Pokals startet für den VfB Friedberg am Sonntag (12 Uhr) der Alltag in der 2. Liga Süd. Zum Saisonstart muss der VfB zunächst vier Mal auswärts ran, bevor erst Anfang Februar das erste Heimspiel im Bad Nauheimer Usa-Wellenbad ansteht. Zu Beginn wartet auf die Kreisstädter gleich ein ganz dicker Brocken: der letztjährige Vizemeister SG Stadtwerke München.

Für das Spiel als auch für die ganze Saison gibt VfB-Trainer Rene Reimann die Zielrichtung vor: "Nach den schwankenden Leistungen möchten wir in dieser Spielzeit konstant guten Wasserball zeigen und in der Liga gut mitmischen. Der mit unseren Neuzugängen verbesserte Kader gibt mir viel Zuversicht." Tatsächlich treten auch alle Neuzugänge den Weg nach München an - allen voran Center Oleh Korolchuk, der bereits im Pokal gegen Leipzig mit fünf Toren glänzte. Aber auch die beiden Ukrainer Dimitry Khlyustov und Pavlo Hrynyavskyy, die es beruflich nach Hessen verschlagen hat sowie neben Korolchuk auch der zweite Neuzugang vom Oberligisten Wetzlar, Torwart Evgeni Dubinin.

Eine große Umstellung ist der Spielort in München: Seit Jahren spielt die SG mit Ausnahmegenehmigung in einer Schulschwimmhalle mit viel zu kleinem, nicht wettkampfgerechtem Becken. Insbesondere die Breite von nur 12,50 Meter statt der geforderten 20 Meter lässt nicht das übliche Spiel zu. Doch der VfB ist vorbereitet: Im letzten Trainingsspiel wurde im Bad Nauheimer Usa-Wellenbad die Münchner Spielfeldgröße simuliert, zur besseren Vorbereitung reist das Team außerdem bereits am Samstagabend an. "Gerade in diesem kleinen Becken erwarte ich eine körperbetonte und umkämpfte Partie. Wir werden alles geben, um die zwei Punkte zu entführen", sagt Kapitän Ilja Scerbinin.

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