Nach der Pause ohne Chance

  • schließen

(ub). Ging es für den SKV Beienheim von August bis Dezember auf fremden Plätzen zur Sache, stand der Gruppenliga-Achte in sieben von neun Partien mit leeren Händen da. Klar, dass deshalb die Erfolgsaussichten des personell nicht auf Rosen gebetteten Teams von SKV-Coach Sebastian Spisla auch beim Taunustrip zum FSV Friedrichsdorf nicht die Allerbesten waren.

Befürchtungen, die sich bestätigten, denn nach zunächst ausgeglichenem Spielverlauf behielten die Taunusstädter mit 5:3 (2:2) die Oberhand. Die Wetterauer begannen selbstbewusst und lagen ab der neunten Minute vorne: Mike Michalak hatte nach Vorarbeit von Gök und Calla zugeschlagen.

Doppelschlag beendet Hoffnung

Weitere Gelegenheiten blieben nicht aus, doch Neuzugang Erkan Gök scheiterte wiederholt an FSV-Keeper Kai Klug. Zwei Konter der Platzherren, erfolgreich abgeschlossen durch Denis Schäfer (36./41.), stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Beienheim antwortete umgehend: Luca Calla egalisierte in der 44. Minute nach Auflage von Johannes Eder im zweiten Versuch zum 2:2 Neue Hoffnung für die Spisla-Elf? Mitnichten. Friedrichsdorfs Torjäger Francesco Marino ermöglichte der Yildiz-Elf mit einem Doppelschlag (67./72.) das 4:2, das Roberto Gjuraj (5:2/83.) sogar noch auszubauen verstand. Sebastian Spislas Freistoßtreffer zum 5:3-Endstand bedeutete nur noch Ergebniskosmetik.

FSV Friedrichsdorf: Klug, Bueno Oliva, Bussian, Gjuraj, Burak, Schäfer (78. Stoss), Zymolka, Pflüger (69. Schwarzer), Bitiq, Marino (85. Güven).

SKV Beienheim: Kitler - Timon Wolf (71. Spisla), Hare, Mouzong, Eder - Pllana, Yigin (45. Reif) - Calla, Suarez, Mike Michalak - Gök.

Im Stenogramm / SR: Tim Wiesner (Heddernheim). - Z.: 100. - Tore: 0:1 (9.) Mike Michalak, 1:1 (36.) Schäfer, 2:1 (41.) Schäfer, 2:2 (44.) Calla, 3:2 (67.) Marino, 4:2 (72.) Marino, 5:2 (83.) Gjuraj, 5:3 (90.) Spisla.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare