Fußball

Nach 14 Jahren

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(ub). Nach dem 2:0-Relegationssieg über die SG Westend Frankfurt, der den Fußballern des SV Gronau unter der Regie von Trainer Florian Schwing nach dreijährigem Kreisoberliga-Dasein die Rückkehr in die Gruppenliga Frankfurt-West bescherte, bleibt im Hinblick auf die Saison 2019/2020 festzuhalten: Der Fußballkreis Friedberg, der vor zwei Jahren - in der Meisterschaftsrunde 2017/2018 - mit den Verbandsligisten FV Bad Vilbel und Türk Gücü Friedberg sowie den Gruppenligisten SKV Beienheim, SC Dortelweil und VfB Friedberg lediglich fünf überregional beschäftigte Vereine ins Rennen schicken konnte und damit ein eher unspektakuläres Dasein fristete, hat binnen kurzer Zeit sein sportliches Erscheinungsbild tüchtig aufpoliert. Daran ändert die Tatsache, dass inzwischen die Verbandsliga Süd mangels "Friedberger" Vertreter quasi als Niemandsland bezeichnet werden muss, gar nichts.

Fakt ist: Der FV Bad Vilbel und Türk Gücü Friedberg genießen nach dem Aufstieg in 2017/2018 und dem nachfolgend errungenen Klassenerhalt auch in der kommenden Meisterschaftsrunde Hessenliga-Status. Auf der Gruppenliga-Bühne stellen gleich sechs Klubs der heimischen Region (Türkischer SV Bad Nauheim, SC Dortelweil, SKV Beienheim, FCO Fauerbach, FC Karben, SV Gronau) knapp hinter dem Fußballkreis Hochtaunus (Vatanspor Bad Homburg, Usinger TSG, FSV Friedrichsdorf, SF Friedrichsdorf, FC Neu-Anspach, DJK Bad Homburg, FC-TSG Königstein), aber deutlich vor dem Fußballkreis Frankfurt (FG Seckbach, Spvgg. 05 Oberrad, Spvgg. Fechenheim, TSG Niederrad) die zweitstärkste Fraktion. Macht summa summarum acht Vereine, die die Wetterauer Fußball-Szene ab Anfang August in den Verbandsspielklassen vertreten werden.

Interessant: Exakt die gleiche Konstellation - zwei Hessenligisten, sechs Gruppenligisten - gab’s aus heimischer Sicht zuletzt vor 14 Jahren (Saison 2005/2006). Seinerzeit zählten der FV Bad Vilbel und der KSV Klein-Karben in der Hessenliga zum festen Inventar, während in der Gruppenliga (damals noch Bezirksoberliga Frankfurt-West) die Hessenliga-Reserven aus Bad Vilbel und Klein-Karben, der SV Bruchenbrücken, der SV Nieder-Wöllstadt, der SC Dortelweil und der SV Germania Ockstadt an den Start gingen.

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