Mutmacher zum Auftakt

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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(pie). In der fast leeren und doch ausverkauften Rittal Arena musste sich die HSG Wetzlar beim Bundesliga-Auftakt gegen die SG Flensburg/Handewitt am Sonntagnachmittag mit 27:29 (17:14) geschlagen geben. Großes Lob gab es von beiden Trainern in Richtung Zuschauer. "Wir hatten eine tolle Stimmung in der Halle", sagte HSG-Trainer Kai Wandschneider. "Mir hat das heute Spaß gemacht, nach so einer langen Zeit."

Und die 800 zugelassenen Besuchen haben ihr Kommen sicherlich nicht bereut, denn sie sahen vor allem in der ersten Halbzeit ein packendes Spiel der heimischen Mannschaft. Den ersten Treffer der neuen Saison schweißte Stefan Cavor in die Flensburger Maschen ein, der allein in der ersten Halbzeit sieben Mal den Ball ins gegnerische Netz wuchtete. Strippenzieher über weite Strecken der Partie war der spielende Co-Trainer Filip Mirkulovski, Dreh- und Angelpunkt im Wetzlarer Angriffsspiel. Zweiter Hauptakteur aufseiten der Gastgeber war Maximilian Holst, der im Verlauf des Spiels alle fünf Siebenmeter sicher verwandelte. Lenny Rubin entlastete Mirkulovski in der Abwehr und auch Till Klimpke hatte im Tor seinen Anteil an der 17:14-Führung der Grün-Weißen zur Pause.

Die HSG schaffte es bis zur 19:19, den Vorsprung zu halten (38.). "Ich bin hoch zufrieden mit unserer Vorstellung hier. Wir haben eine großartige Moral bewiesen, wir haben eine exzellente erste Halbzeit gespielt, haben spielerisch überzeugt. Das macht mir Mut für die nächsten Wochen", meinte Wandschneider. Die Kräfte der Grün-Weißen schwanden nun und es zeigte sich, dass Flensburg mit bereits vier Spielen im Rücken einen Vorteil hat. Wetzlar hielt die Partie aber bis kurz vor Schluss offen.

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