Mustafic ist zurück - aber Weber fehlt

(ace). In der Fußball-Hessenliga steht am Mittwoch der erste von vielen Spieltagen unter der Woche an. Die beiden Wetterauer Vereine Türk Gücü Friedberg und FV Bad Vilbel spielen in der Gruppe B mal wieder am gleichen Tag daheim, lediglich die Anstoßzeit variiert um eine Viertelstunde.

FV Bad Vilbel - TuS Dietkirchen (Mittwoch, 19.30 Uhr): Der FV hat mit nur einem Punkt aus drei Spielen einen Fehlstart hingelegt, jedoch ließ die angespannte Personallage bislang nicht mehr zu. Die geringe Ausbeute entspricht nicht den Leistungen, besonders beim Hinrundenspiel zum Saisonauftakt im Limburger Stadtteil war bei der 0:2-Niederlage zumindest ein Remis drin. In Dietkirchen hatte der vom VfB Ginsheim zum FV gekommene Haris Jakubovic einen Elfmeter verschossen. Beim zweiten Aufeinandertreffen mit dem Team vom Reckenforst innerhalb von zweieinhalb Wochen ist der Spieler am Niddasportfeld schon wieder Geschichte. »Nach Meinungsverschiedenheiten in der Kabine wurde Jakubovic nach Rücksprache mit Chefcoach Amir Mustafic freigestellt, er spielt bei uns keine Rolle mehr«, erklärt Co-Trainer Ajdin Maksumic.

Mustafic hat nach seiner Genesung wieder die Trainingsleitung übernommen, nachdem er bei der 1:4-Niederlage in Dreieich zwar an der Seitenlinie stand, aber nur sporadisch Anweisungen gab. Das Trainerteam freute sich, dass mit Rodrigo David Tiago, Rayan Bouembe, Max Böttcher und Denis Ljuca vier zuletzt wegen Verletzungen fehlende Spieler ins Training zurückgekehrt sind. Zudem haben die Vilbeler auf dem Transfermarkt nachjustiert. Nachdem Adnan Alik von RW Walldorf zurückkam und in Dreieich der vom SV Zeilsheim verpflichtete 19-jährige Namrud Embaye sein Debüt gegeben hatte, konnte nun der Kroate Domagoj Filipovic von Hessen Dreieich losgeeist werden. Kein Unbekannter in Vilbel, denn der 24-Jährige spielte schon von 2016 bis 2018 in der Verbandsliga Süd für die Grün-Weißen und kann auf der linken Seite sowohl defensiv als auch offensiv eingesetzt werden.

Dass Dietkirchen mit sechs Punkten auf Rang zwei steht, zuletzt Walldorf mit 5:2 bezwang, hat man in Vilbel zur Kenntnis genommen. »Keine Frage, eine stabile Mannschaft, spielerisch aber nichts Hervorragendes. Wir wollen die Niederlage dort wettmachen, aufmerksam sein und mit unserer Qualität voll auf den ersten Sieg spielen«, so Maksumics Devise.

Türk Gücü Friedberg - SC Waldgirmes (Mittwoch, 19.45 Uhr): Trainer Carsten Weber wird bei den Friedberern krankheitsbedingt nicht an der Seitenlinie stehen, sein spielender Co-Trainer Patrick Schorr übernimmt gegen die Gäste aus dem Lahnauer Stadtteil die Verantwortung. Die Kreisstädter hinken in der Tabelle etwas hinterher, denn bislang konnten sie nur ein Spiel absolvieren (2:2 gegen Dreieich). Grund genug, in den kommenden zwei Heimspielen gegen Waldgirmes und Bad Vilbel die Gelegenheit zu nutzen, um möglichst zwei Sätze nach vorne im Klassement zu machen.

»Unser Ziel für diese Woche sind sechs Punkte, da bin ich guter Dinge. Auch personell sieht es besser aus, wir sind gut vorbereitet«, meint Schorr, der vor einem Jahr als Profi von Carl Zeiss Jena in die Wetterau kam. Am vergangenen Wochenende waren die Friedberger turnusgemäß spielfrei. Somit konnten die Mittelhessen, die bislang zwei 2:2-Unentschieden gegen Hadamar und in Bad Vilbel in ihrer Bilanz aufweisen, entsprechend vor Ort beobachtet werden. Der Sportliche Leiter Sinan Karanfil erwartet einen unangenehmen Gegner: »Die Tagesform wird entscheiden«, sagt der TG-Funktionär.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare