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Mustafic-Elf beim souveränen Spitzenreiter

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(ub) Drei Siege über Wörsdorf, Lohfelden und Hünfeld, drei Unentschieden in Stadtallendorf, in Flieden und vor Wochenfrist zu Hause gegen den RSV Würges sowie drei Heimniederlagen gegen Vellmar, Eschborn und Waldgirmes: Angesichts der durch und durch ausgeglichenen Bilanz, die nach neun absolvierten Spieltagen mit zwölf Zählern Position elf bedeutet, könnten sie sich in den Reihen des Wetterauer Hessenligisten KSV Klein-Karben eigentlich zufrieden zurücklehnen und in Ruhe der Dinge harren, die auf KSV-Coach Amir Mustafic und seine Leute zukommen.

Doch der Schein trügt. Obwohl von Befürchtungen in Sachen Klassenerhalt rund ums Günter-Reutzel-Sportfeld nicht die Rede sein kann, das Team also im Hessenliga-Mittelfeld einen recht stabilen Status genießt, kann sich Amir Mustafic mit der aktuellen Situation nicht so recht anfreunden: »Zu wenig Punkte«, kritisiert er, wobei ihm insbesondere die Ausbeute der letzten beiden Partien gegen Flieden und Würges nicht gefallen hat: »Zwei Zähler sind's geworden, deren sechs hätten es sein müssen.«

Das, was sie in den vergangenen beiden Wochen ein wenig leichtfertig liegen gelassen haben, am Samstag zu ergattern, ist die erklärte Absicht der KSV-Cracks. Beim Blick auf den aktuellen Tabellenstand sind Bedenken, ob das auch klappt, freilich angebracht, denn bei Viktoria Urberach, dem seit sechs Spieltagen ungeschlagenen Spitzenreiter, zu gewinnen, war diese Runde noch keinem Hessenligisten vergönnt. Viktoria-Trainer Thomas Epp und seine Leute, darunter auch der Ex-Bad Vilbeler Semir Sejdovic, sind augenscheinlich gut drauf und führen das Gesamt-Klassement nicht von ungefähr mit drei Punkten Vorsprung an. »Macht nichts«, sagt Mustafic, »wir setzen in Urberach trotzdem auf Offensive und wollen punkten.

« Dass der Klein-Karbener Übungsleiter diesen Plan mit einer gegenüber der Vorwoche anders positionierten Mannschaft umsetzen muss, gilt als sicher, zumal mit Außenverteidiger Marc Klopp und Mittelfeldspieler Jens Paetzold zwei Stammkräfte aus beruflichen Gründen nicht dabei sein werden. Ob auch im Angriff umgestellt wird, mochte Mustafic zwar nicht verraten, doch in Erwägung zieht er es: »Dort ist nur Salvatore Bari gesetzt.«

KSV Klein-Karben: Robert Cue (Dikmen), Strenkert, Simmons, Emre Yasaroglu, Kaya, Decise, Badrov, Aljusevic, Bari, Cicek, Männel, Da Costa Pires, Noumsi, Kraus.

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