Leichtathletik

Müller unter 21 Sekunden

  • vonred Redaktion
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(sre). Bei seinem ersten offiziellen Leichtathletik-Wettkampf nach der Corona-Pause hat sich Steven Müller mit einer starken Leistung zurückgemeldet. Der 29 Jahre alte Sprinter der LG ovag Friedberg-Fauerbach stieg bei der Midsummer Track Night in Dresden über 200 Meter mit einer Zeit unter 21 Sekunden ein. In der Paradedisziplin des Berufspädagogik-Studenten blieb die Uhr bei 20,89 Sekunden stehen. "Damit bin ich sehr zufrieden", sagte der Deutsche Meister im 200-Meter-Lauf. In den Vorjahren war er beim Auftakt in die Freiluft-Saison jeweils über 21 Sekunden geblieben.

Beim Sprint-Meeting des Dresdner SC ohne Zuschauer waren in den Läufen jeweils nur vier von acht Bahnen besetzt, um den Mindestabstand einhalten zu können. Die Startblöcke wurden nach jedem Lauf desinfiziert. Unter diesen besonderen Hygiene-Bedingungen bestritt der EM-Halbfinalist erstmals auch einen Lauf über 400 Meter in einem Wettkampf.

"Das war echt heftig, aber ich habe durchgezogen", berichtete der Sprinter. In 48,80 Sekunden lief der 29-Jährige wie über die 200 Meter auch über die Stadionrunde auf Platz eins. Über 100 Meter, seinem ersten Wettkampf binnen knapp zwei Stunden, wurde er Zweiter in 10,59 Sekunden - und das nach fünf Stunden Autofahrt.

In der Woche zuvor hatte der Schützling von Trainer Otmar Velte schon bei einer Wettkampf-Simulation in Frankfurt überzeugt (200 Meter in 20,94 Sekunden).

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