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Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. Für Spitzensport-Flair sorgten Steven Müller (r.), deutscher Meister über die 200 Meter, und der ebenfalls national erfolgreiche Lars Hieronymi (M./beide LG ovag Friedberg-Fauerbach), die sich über die 100 und 200 Meter duellierten. Müller gewann in 10,72 Sekunden über 100 Meter und in 21,20 Sekunden über 200 Meter. Die heimischen Nachwuchsleichtathleten freuten sich, ihre Idole hautnah zu erleben. Zudem wurden die Kreismeister über die 5000 Meter gesucht. Einen ausführlichen Bericht sowie die Ergebnisse finden Sie in der Freitagsausgabe. (esa/Foto: esa)

Energie-Cup in Friedberg

Steven Müller im Kampf um die WM-Norm: "Ich will es aus eigener Kraft schaffen"

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Der August war der Monat von Steven Müller. Der Sprinter der LG ovag Friedberg-Fauerbach wurde deutscher 200-Meter-Meister und Vize-Europameister mit der Nationalmannschaft. Jetzt fehlen nur noch zwei Hundertstel zum Glück.

Der August war der Monat von Steven Müller. Erst wurde der Sprinter der LG ovag Friedberg-Fauerbach im Berliner Olympiastadion deutscher Meister über 200 Meter, vor zwei Wochen feierte Müller mit Silber bei den Team-Europameisterschaften in Bydgoszcz/Polen den nächsten großen Erfolg seiner Karriere. Sein Traum bleibt aber die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Doha/Katar (28. September bis 6. Oktober). Die Norm über 200 Meter von 20,40 Sekunden hat er bislang hauchdünn um zwei Hundertstel verpasst. Darüber, und über den verrückten August hat Müller mit der WZ am Rande des Ovag-Energie-Cups in Friedberg gesprochen.

Steven Müller, hatten Sie ein bisschen Angst, dass Ihr Vereinskollege Lars Hieronimy Sie noch abfängt?

Müller(lacht): Mein Start war zwar nicht gut, aber ich komme ja erst bei 100 Metern richtig ins Rollen. Ich hatte keine Angst, nehme Lars aber als Konkurrenten sehr ernst.

Bildergalerie: Die besten Fotos vom Energie-Cup bei der LG ovag Friedberg-Fauerbach

Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten.
Rund 160 Leichtathleten kämpften am Mittwochabend beim Ovag-Energie-Cup auf dem Friedberger Burgfeld um die besten Zeiten, Höhen und Weiten. © privat

Im August kamen Sie insgesamt richtig ins Rollen. Erst der deutsche Meistertitel, dann Silber bei den Team-Europameisterschaften. Ist das in Ihrem Kopf schon angekommen?

Müller:Ja. Nach der Silbermedaille habe ich erst mal eine Woche nichts gemacht. Ich war zu Hause und habe versucht, den Moment zu genießen und runterzukommen. Ich habe das gemacht, worauf ich Lust hatte.

Sind Sie vor Wettkämpfen wie heute eigentlich aufgeregt?

Müller:Nach der kurzen Pause habe ich mich schon gefreut und war auch angespannt, aber so muss es ja auch sein.

Ist es für Sie etwas Besonderes, hier zu starten?

Müller: Total, es ist schon verrückt, dass Leute extra herkommen, um mich laufen zu sehen, um Fotos zu machen. Und es ist schön, zu spüren, wie sich alle mit mir freuen.

Wie geht es nun für Sie hinsichtlich der Normerfüllung für die WM weiter?

Müller:Ich steige jetzt wieder ins Training ein. Zwei Wettkämpfe habe ich noch bis zur Deadline. Ich will es aus eigener Kraft schaffen. Falls es nicht klappt und ich trotzdem nominiert werde, würde ich mich natürlich auch riesig freuen. Dafür mache ich das alles ja.

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