Leichtathletik / Crosslauf-DM

Müller holt U20-Titel – Bronze für Seibert

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Der Butzbacher Dominik Müller ist Deutscher U20-Meister im Crosslauf. Im Ingolstädter Hindenburgpark rannte Müller bei viel Wind auf dem welligen Hindernisparcours zum Titel, Thomas Seibert sicherte sich Bronze in der M40. Marius Abele erzielte mit dem fünften Platz ein starkes Ergebnis. Zudem feierten Müller und Abele den U20-Teamsieg.

Der Butzbacher Dominik Müller ist Deutscher U20-Meister im Crosslauf. Im Ingolstädter Hindenburgpark rannte Müller bei viel Wind auf dem welligen Hindernisparcours zum Titel, Thomas Seibert sicherte sich Bronze in der M40. Marius Abele erzielte mit dem fünften Platz ein starkes Ergebnis. Zudem feierten Müller und Abele den U20-Teamsieg.

Müller, der für den SSC Hanau-Rodenbach startet, holte sich auf den 6,4 Kilometern eine weitere DM-Medaille für seine Sammlung. Der Deutsche U20-Berglauf-Meister belauerte in den ersten beiden Runden im Windschatten die Konkurrenz. Auf den letzten drei Runden schüttelte der Cross-EM-Teilnehmer seine Verfolger ab und lief mit 20:15 Minuten und einer halben Minute Vorsprung ins Ziel.

Sein Teamkollege Marius Abele aus Dauernheim startete verhalten und arbeitete sich allmählich nach vorne. Abele, eingangs der Zielgeraden noch auf Rang acht, sicherte sich durch einen sehenswerten Schlussspurt in 21:01 Minuten einen starken fünften Platz. Gemeinsam mit Evan Habtemichael holte sich das SSC-Team auch in der Mannschaftswertung souverän den Deutschen Meistertitel.

In der Altersklasse M40 war der Büdinger Lehrer Thomas Seibert (SSC Hanau-Rodenbach) am Start. Der erfahrene Cross-Spezialist teilte sich seine Kräfte sehr gut ein und gewann schließlich in 21:39 Minuten die Bronzemedaille.

Eva Sulzer ( LSC Bad Nauheim) erreichte in der W U18 über 4,1 Kilometer mit hochkarätiger Besetzung einen guten 22. Platz in 16:57 Minuten. Damit blieb sie 1:37 Minuten hinter der neuen deutschen Meisterin Antje Pfüller von der LG Region Karlsruhe. "Die erste Steigung habe ich richtig Gas gegeben, damit ich vom Start gut wegkomme", sagt die Steinfurtherin. "Mir fällt das Sprinten nicht gerade zu, sodass ich Laufen musste, was meine Beine hergaben." Ihr Ziel, sich im ersten Drittel der über 60 Starterinnen zu platzieren, hatte sie damit klar erreicht. Für die Schülerin ging es vorwiegend um das Sammeln von Wettkampferfahrung auf nationaler Ebene und eine Standortbestimmung ihrer Leistung.

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