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Müller holt Team-EM-Silber

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(jn). Mit der Silbermedaille um den Hals baumelnd stand Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach im Leichtathletik-Stadion von Bydgoszcz/Polen.

Der 28-jährige Topsprinter hatte soeben mit der deutschen Nationalmannschaft den bislang größten Erfolg seiner Karriere errungen: Vize-Europameister. Hinter den Gastgebern aus Polen und hauchdünn vor Frankreich setzte sich die deutsche Mannschaft am vergangenen Wochenende durch.

Ein Triumph, zu dem Steven Müller maßgeblich beigetragen hat. Erst kurzfristig bei den deutschen Meisterschaften in Berlin vor zehn Tagen hatte der LG-Athlet erfahren, dass er bei der Team-EM über seine 200 Meter-Paradestrecke starten soll.

Als Dritter seines Vorlaufs konnte sich Müller in 20,89 Sekunden dann sogar ohne Zittern direkt für das Finale qualifizieren. Hier trat er dann gegen die stärksten europäischen Athleten über 200 Meter an - und wurde sehr guter Sechster mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand auf Rang vier. Seine Zeit im Finale: 20,76 Sekunden. Damit holte Müller sieben wichtige Punkte für das deutsche Team.

"Platzierung und Auftreten passt", freut sich auch Trainer Otmar Velte, der jetzt für seinen Schützling zwei bis drei Wettkämpfe raussuchen wird, um die Norm für die Weltmeisterschaften in Doha/Katar im Herbst vielleicht doch noch zu erfüllen. Bei Müllers deutschem Meistertitel in Berlin vor knapp zwei Wochen fehlten zur Norm nur noch zwei Hundertstel.

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