Die C-Jugend-Handballerinnen der HSG Mörlen sind Bezirksoberliga-Meister: (hinten v. l.) Nora Schneider, Saskia Bruch, Hadija Kerdi, Sasha Müller, Ann-Sophie vom Hagen, Alicia Stöcker, (vorne v. l.) Trainer Frank Staudinger, Trainerin Katharina Dietz, Jeanette Fritz, Franziska Dietz, Sophie Pütz, Stephanie Klug.	(Foto: Hett)
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Die C-Jugend-Handballerinnen der HSG Mörlen sind Bezirksoberliga-Meister: (hinten v. l.) Nora Schneider, Saskia Bruch, Hadija Kerdi, Sasha Müller, Ann-Sophie vom Hagen, Alicia Stöcker, (vorne v. l.) Trainer Frank Staudinger, Trainerin Katharina Dietz, Jeanette Fritz, Franziska Dietz, Sophie Pütz, Stephanie Klug. (Foto: Hett)

Mörler C-Jugend-Mädels sind Meister

Die weibliche C-Jugend ist Bezirksoberliga-Meister im Haldball-Bezirk Gießen. Die von Frank Staudinger und Katharina Dietz trainierte Mannschaft errang diesen Titel mit einer Bilanz von 30:2 Punkten und 450:231 Toren, obwohl die Runde mit einer Enttäuschung begann.

(hep) Als im Jahr 2004 die HSG Mörlen gegründet wurde, beschlossen die Verantwortlichen, den Schwerpunkt auf eine gut funktionierende Jugendarbeit zu legen. Da es sich beim Handball um eine ergebnisorientierte Sportart handelt, hat man sich seinerzeit ein reales, greifbares und messbares Ziel gesetzt. Das Vorhaben war, in jeder Saison mindestens einen Meistertitel im Jugendbereich zu erringen. Bis auf die Spielzeit 2008/2009 wurde es auch erreicht. In der nun abgelaufenen Spielrunde war es die weibliche C-Jugend, die sich mit dem Titel des Bezirksoberliga-Meisters schmücken kann.

Die von Frank Staudinger und Katharina Dietz trainierte Mannschaft errang diesen Titel mit einer Bilanz von 30:2 Punkten und 450:231 Toren. Dabei begann die Runde mit einer Enttäuschung. Das große Ziel, sich für die Oberliga Hessen zu qualifizieren, wurde nicht erreicht. Daher legten die Mädels allen Ehrgeiz in die Trainingsarbeit, um sich sportlich zu verbessern. Zu Beginn der Runde wurde dreimal in der Woche trainiert. Erst als durch anderweitige Hallenbelegungen wie Fasching und Training der Fußballvereine nicht mehr genügend Hallenzeiten zur Verfügung standen, wurde das Training auf zwei Einheiten pro Woche reduziert.

Der Fleiß und die gute Arbeit des Trainergespanns mit der Mannschaft wurden mit dem Meistertitel belohnt. Es gab nur einen ernsthaften Konkurrenten, die JSG Rechtenbach/Vollnkirchen. Gleich zu Beginn der Runde gab es dort auch die einzige Niederlage, die mit 26:28 denkbar knapp ausfiel. Im Rückrundenspiel gelang die Revanche mit einem 23:17-Sieg, der endgültig die Meisterschaft sicherte – zumal alle weiteren Spiele gewonnen wurden.

Die Mannschaft lebt die Ziele der HSG und deren Wahlspruch »Gemeinsam sind wir stark«. Sie hat bewiesen, was man in einer funktionierenden Gemeinschaft alles erreichen kann. Große Unterstützung erfuhren Trainer und Mannschaft durch die Eltern, die mit großem Einsatz dabei waren und hinter allen Vorhaben standen.

Bis auf wenige Ausnahmen bleibt die Mannschaft in der kommenden Runde zusammen und kann sich weiterhin auf die ausgezeichnete Arbeit des Trainergespanns freuen, die neue Erfolge anstreben. Ein Sonderlob verdient sicherlich Katharina Dietz, die selbst noch in der weiblichen A-Jugend aktiv ist und schon in jungen Jahren gute Trainingsarbeit abliefert. Gemeinsam mit dem erfahrenen Frank Staudinger bilden sie ein ideales Gespann. Beiden ist es wichtig, ihren Spielerinnen neben dem Streben nach sportlichem Erfolg auch den Spaß und die Freude am Handballsport zu erhalten.

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