Simon Dönges und die HSG Mörlen brauchen gegen den Ligaprimus HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III viel Durchschlagskraft, um die Punkte zu behalten. FOTO: NICI MERZ
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Simon Dönges und die HSG Mörlen brauchen gegen den Ligaprimus HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III viel Durchschlagskraft, um die Punkte zu behalten. FOTO: NICI MERZ

HSG Mörlen als zweiter Bezwinger?

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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(se). Vorrundenausklang in der Handball-Bezirksoberliga. Am letzten Spieltag des alten Jahres haben die drei Mannschaften aus der Wetterau schwere Aufgaben vor der Brust. Das gilt vor allem für die HSG Mörlen und die HSG Wettertal. So haben die Mörler Tabellenführer HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III zu Gast, der im bisherigen Saisonverlauf erst einen Bezwinger gefunden hat. Beim Tabellendritten, der HSG Kleenheim/Langgöns II, hat die HSG Wettertal anzutreten, ebenfalls eine Hürde, die nur dann genommen werden kann, wenn alles passt. Etwas leichter dürfte die Aufgabe der MSG Florstadt/Gettenau gegen die HSG Großen-Buseck/Beuern sein, obwohl die Gäste vom Personal her zu den stärkeren Teams der Liga gezählt werden müssen. Mit diesem Spieltag wird die Hinrunde abgeschlossen. Weiter geht es dann am 18. Januar.

HSG Kleenheim/Langgöns II - HSG Wettertal (Sa., 19 Uhr / Weidigsporthalle Oberkleen):Sven Tauber weiß, was auf seine Mannschaft zukommt. "Kleenheim ist der große Favorit", erklärt der Wettertaler Trainer. "Die Mannschaft spielt im Gegensatz zur letzten Saison eine überragende Runde." Tauber nennt auch die Gründe für das bislang erfolgreiche Abschneiden der heutigen Gastgeber: "Die Mannschaft ist viel breiter aufgestellt als dies im letzten Jahr der Fall war. Sie steht sehr stark in der Deckung und macht vorn wenige Fehler." "In Wettertal nix Neues", beschreibt Tauber die Situation bei seiner Mannschaft. So haben am Dienstag nur fünf gesunde Feldspieler am Training teilgenommen. "Wer am Samstag dabei sein kann, entscheidet sich erneut kurzfristig." Keine guten Voraussetzungen, sich achtbar aus de Affäre zu ziehen.

MSG Florstadt/Gettenau - HSG Großen-Buseck/Beuern (Sa., 20 Uhr / Sporthalle Florstadt):"Unser Ziel ist es, den Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern", wünscht sich MSG-Trainer Christian Sacks zum Jahresausklang. Das allerdings geht nur mit einem Sieg über die Gäste aus dem Handballkreis Gießen. Beide Mannschaften weisen 10:14 Punkte auf und haben schon ein deutliches Polster zu den unmittelbar gefährdeten Teams. Dennoch, ein Sieg würde beiden Mannschaften gut zu Gesicht stehen und könnte ein Meilenstein auf dem Weg ins Tabellenmittelfeld sein. Die MSG Florstadt/Gettenau wird allerdings die Aufgabe unter erschwerten Bedingungen angehen, denn mit Yannic Wenisch und Henning Starck werden möglicherweise zwei wichtige Spieler fehlen. Sie haben sich im Spiel bei der HSG Wettertal verletzt, ihr Einsatz ist fraglich.

HSG Mörlen - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III (Sa., 20 Uhr / Frauenwaldhalle Nieder-Mörlen):Philipp Petriesas übt sich in Bescheidenheit und hat auch allen Grund dazu. "Ich hoffe, dass die Jungs gegen Dutenhofen vernünftig Handball spielen", erklärt er. Allerdings ist auch die HSG Mörlen von der Grippewelle erfasst worden ("sieben Absagen beim letzten Training"), sodass Petriesas noch nicht genau weiß, mit welchem Personal seine Mannschaft gegen den Tabellenführer bestehen soll. Ein besonderes Augenmerk verdient nach Ansicht der Mörler Coachs Gästespieler Dennis Agel am Kreis, der auch in der Deckung auf dieser Position "überragend" ist. Aber auch die Außenpositionen sind bei den Gästen stark besetzt. "Wenn wir gegen den Tabellenführer eine Chance haben wollen, müssen wir einen Sahnetag erwischen", erklärt Petriesas. Das ist zwar nicht wahrscheinlich, aber auch nicht unmöglich.

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