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HSG Mörlen stark dezimiert zum Spitzenreiter ins Lumdatal

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Die HSG Mörlen hat vor dem Duell beim Bezirksoberliga-Spitzenreiter HSG Lumdatal erhebliche Personalsorgen. Vor allem auf der linken Angriffsseite drückt der Schuh.

Gipfeltreffen in der Rabenauer Lumdatalhalle: In der Handball-Bezirksoberliga Gießen gastiert der Tabellenzweite HSG Mörlen am Samstagabend ab 19.30 Uhr zum Spitzenspiel des 20. Spieltags beim Ligaprimus HSG Lumdatal.

"Selbst in Bestbesetzung wäre es eine Sensation gegen die Übermannschaft der Bezirksoberliga einen Punkt zu holen. Da mit Bernhard Dietz, Luca Schätzle und Sebastian Dietz aber unsere komplette linke Angriffsseite erkrankt ist und unter der Woche nicht trainieren konnte, gehen die Chancen, gegen Lumdatal etwas Zählbares zu holen, gegen Null", glaubt Mörlens Trainer Philipp Petriesas, der außerdem auf Kreisläufer Niklas Otto und Rechtsaußen Sebastian Bischof verzichten muss. "Wir werden den Kader mit Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen, die vorher noch in Lollar spielen und es hoffentlich rechtzeitig zum Spiel schaffen", erklärt Petriesas. Somit scheinen die Rollen klar verteilt: Der souveräne Spitzenreiter ist auch nach 19 Spieltagen noch ohne Niederlage, 17 Siege stehen zwei Unentschieden gegenüber. Im Hinspiel feierte der Ligaprimus einen 33:26-Erfolg in der Frauenwaldhalle.

Eine lösbarere Aufgabe hat derweil die HSG Wettertal vor der Brust, die gegen den Tabellenvorletzten HSG Marburg/Cappel zeitgleich in der Rockenberger Wettertalhalle in der Favoritenrolle ist. Im Rennen um den Klassenerhalt zählt für die Gäste nur ein Sieg. "Auch wir stecken angesichts von mehreren Absteigern am Saisonende ebenfalls noch mitten im Kampf den Ligaverbleib. Der knappe 29:28-Auswärtssieg im Hinspiel war für uns ein ordentliches Stück Arbeit. Die Marburger werden angeführt von ihrem starken Mittelmann Christopher Meyer, der ebenso wie seine beiden Halbspieler schon in der Oberliga aktiv war. Die drei zusammen haben über die Hälfte aller Tore erzielt. Vor allem Top-Torjäger Jonas Schuster im rechten Rückraum ist schwer zu kontrollieren", weiß Wettertals Trainer Sven Tauber. Hinter dem Einsatz von Andreas Boller steht noch ein Fragezeichen.

Zum Duell im Tabellenmittelfeld kommt es derweil in der Florstädter Sporthalle, wo der gastgebende Rangneunte Florstadt/Gettenau am Samstag ab 20 Uhr den Tabellenelften aus Kirchhain empfängt. "Wir erwarten einen körperlich starken und aggressiven Gegner, der mit Jonas Seifart, Pascal Oswald und Jan Billek enorm torgefährliche Akteure und mit Axel Frische einen erfahrenen Spielmacher in seinen Reihen hat. Diese Spieler müssen wir in den Griff bekommen", fordert MSG-Coach Christian Sacks. "Für uns geht es darum, unsere Torchancen besser zu nutzen und nach der knappen Auswärtsniederlage gegen aus Marburg wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden. Dafür ist deutlich mehr Durchsetzungsvermögen gefragt als noch zuletzt." Verzichten müssen die Hausherren dabei auf Steffen Baumgartl und Torhüter Niels Peter Eckert. Marco Boller, Marc Popp und Steffen Greife sind gesundheitlich angeschlagen.

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