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In Schräglage hämmert der Mörler Mika Berger (Mitte) den Ball aufs Tor. Marc-Michael Stania (l., HSG Hungen/Lich) ist dran am Gegenspieler, kann aber dessen Wurf nicht verhindern.

Handball

Mörlen schlägt Hungen/Lich

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In der Handball-Bezirksoberliga hat der Trainer der HSG Hungen/Lich ein großes Lob für den Mörler Torhüter Braun parat. Dieser hat auch seinen Anteil am 25:23-Erfolg der Wetterauer.

(se). Drei Mannschaften stehen nach dem dritten Spieltag in der Handball-Bezirksoberliga mit jeweils 6:0 Zählern gemeinsam an der Spitze. Eine davon ist die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III, bei der sich die HSG Wettertal mit 26:28 geschlagen geben musste. Die HSG Mörlen schaffte einen 25:23-Erfolg über die HSG Hungen/Lich.

HSG Mörlen - HSG Hungen/Lich 25:23 (12:11):Auch wenn beide Trainer die Partie in Teilen unterschiedlich bewerteten - in einem waren sich Mörlens Philipp Petriesas und Carsten Schäfer (HSG Hungen/Lich) einig: Das Spiel hat die Zuschauer in der gut gefüllten Frauenwaldhalle Nieder-Mörlen mitgerissen und war spannend praktisch bis zur letzten Minute. "Das hat die Mannschaft super gemacht", erklärte Petriesas, der im Großen und Ganzen nur auf neun Akteure zurückgreifen konnte. "Es war dann ein enges Spiel, wie erwartet", ergänzte der Gastgeber-Coach, der wie Carsten Schäfer zwei starke Abwehrreihen mit sehr gut disponierten Torhütern gesehen hatte. Schäfer setzte noch einen drauf und umschrieb die Leistung des Mörler Schlussmanns Edwin Braun ohne den Ansatz einer gewissen Zurückhaltung schlicht als "absolute Weltklasse". "Wir haben 15 Hundertprozentige vergeben", schob Schäfer eine Begründung hinterher. Nach einer Viertelstunde hieß es 6:6, ehe sich Hungen/Lich durch Tore von Michael Kümpel, Oliver Marek und Paul Dönicke innerhalb von knapp vier Minuten auf 9:6 absetzte. Doch fünf Minuten später und nach Treffern von Niklas Otto (2), Sven Langsdorf, Sebastian Bischof und Simon Dönges lagen die Hausherren mit 11:9 vorn. Beim Seitenwechsel führten sie mit 12:11. 15:15 lautete der Spielstand nach 38 Minuten, 18:15 in der 43. Minute, 18:18 zwei Minuten später. Es knisterte vor Spannung in der Halle, ehe Julius Wulf, Sebastian Dietz und zweimal Jens Langsdorf für die 22:18-Führung der Mörler sorgten. Marc-Michael Stania und Alexander Diehl brachten Hungen/Lich noch einmal auf 20:22 heran. Knapp 90 Sekunden vor Schluss stellte Gästespieler Paul-Dönicke für seine Mannschaft den 23:24-Anschluss her, ehe Bernhard Dietz 40 Sekunden vor Schluss den 25. Treffer für die Heimmannschaft markierte.

Tore, Mörlen: Bischof (6/3), Langsdorf (5), Bernhard Dietz (4), Otto, Sebastian Dietz (je 3), Wulf (2), Berger, Dönges (je 1). - Hungen/Lich: Kümpel (6/6), Metzger, Menges (je 3), Macht, Diehl, Dönicke, Marek (je 2), Böhm, Stania, Hahn (je 1).

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III - HSG Wettertal 28:26 (11:14):Lange Zeit sah es nicht nach einem Sieg der Hausherren aus, denn die Partie stand lange Zeit im Zeichen der stark aufspielenden Gäste. "Wir haben bis zur 42. Minute alles im Griff gehabt", berichtete Gästetrainer Sven Tauber. Zu diesem Zeitpunkt lag seine Mannschaft mit 20:14 vorn, und alles schien, auch dank der guten Deckungsleistung mit dem bärenstarken Julian Schremmer im Tor, auf einen Sieg der Wetterauer hinzudeuten. "Doch unser Manko war dann die Chancenverwertung", ergänzte der Coach der Wettertaler. Aber auch Bernd Wagner, der den etatmäßigen Coach der Gastgeber, Torben Wegner, vertrat, bemängelte bei seinem Team, die Möglichkeiten nur unzureichend genutzt zu haben. "Wir haben allein vier Siebenmeter verworfen", rechnete Wagner vor. Immerhin holte seine Mannschaft nach dem 14:20-Rückstand Tor um Tor auf und stellte fünf Minuten vor dem Ende durch Daniel Müller den Gleichstand zum 23:23 her. Zwar brachte Merlin Metzger die Gäste wieder in Führung, doch nach 57 Minuten hieß es 26:25 für Dutenhofen. Yannick Kreutz glich zweieinhalb Minuten vor dem Ende für Wettertal noch einmal aus, ehe Leon Becker die Treffer 27 und 28 für die Gastgeber markierte und damit deren Sieg sicherstellte. Nach der 42. Minute sahen sich die Wettertaler durch die Schiedsrichter benachteiligt. So verhängten die Unparteiischen in dieser Zeit u. a. sechs Strafwürfe für die Hausherren.

Tore, Dutenhofen/Münchholzhausen III: Weimer (5/3), Müller (5/2), Becker, Lukas Wallwaey (je 5), Wenzel, Dennis Agel (je 4)-. - Wettertal: Kielich (6), Metzger (5/2), Yannick Kreuzer (5), Exner (3), Tobias Kreuzer, Bunfill (je 2), Raab, Zimmer, Mengel (je 1).

SG Rechtenbach - MSG Florstadt/Gettenau 32:28 (14:16):"Wir haben nicht die richtige Einstellung gezeigt", stellte MSG-Trainer Christian Sacks fest. "Uns sind zu viele technische Fehler im Angriff unterlaufen. Wenn wir die Angriffe sauber gespielt haben, waren wir auch erfolgreich." Die Gäste aus der Wetterau erwischten den besseren Start und führten nach vier Minuten mit 3:1. Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs lagen die Florstädter immer vorn, bis Rechtenbach in der 26. Minute zum 14:14-Ausgleich kam. Gästespieler Steffen Baumgartl sorgte mit zwei Treffern kurz vor dem Pausensignal für die 16:14-Führung zugunsten der MSG, die in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs auf 21:15 davonzog, es aber nicht verstand, diesen Vorteil zu nutzen. SGR-Trainer Christian Kunz räumte hinterher ein, dass sich seine Mannschaft "in der ersten Halbzeit schwer getan hat. In der Deckung haben wir keine Mittel gefunden gegen die Auslösehandlungen von Florstadt". Zwölf Minuten vor dem Ende führte Florstadt/Gettenau mit 25:23, doch die SG glich schnell aus. 28:28 lautete der Spielstand fünf Minuten vor dem Ende, ehe den Rechtenbachern vier Treffer in Folge gelangen.

Tore, Rechtenbach: Viehmann (6), Frosch (5/3), Thrun, Diehl (je 5), Schmidt, Kaluza (je 3), Bepperling (2), Cislaghi, Hecker, Pape (je 1). - Florstadt/Gettenau: Peppler (6/3), Greife, Schildger (je 5), Stewen, Wenisch (je 4), Baumgartl (3), Starck (1).

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