Handball-Bezirksoberliga

HSG Mörlen macht "alles richtig"

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Mit einem 32:25-Erfolg bei der MSG Kirchhain/Neustadt (5:23) verteidigte die HSG Mörlen (16:12) den Platz im vorderen Tabellenmittelfeld der Handball-Bezirksoberliga. Die MSG Florstadt/Gettenau musste eine 28:36-Heimniederlage gegen die HSG Marburg/Cappel einstecken, die HSG Wettertal verlor bei der HSG Wettenberg II mit 23:29. Neuer Erster ist die HSG Hungen/Lich (28:24-Erfolg gegen die HSG Linden II), die von der 24:27-Niederlage der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III bei der HSG Dilltal profitierte.

HSG Wettenberg II - HSG Wettertal 29:23 (17:12):"Wettenberg war viel cleverer und disziplinierter", nannte Gästetrainer Sven Tauber einen gravierenden Unterschied zu seiner Mannschaft: Dass sich seine Wettenberg II am Ende so klar durchsetzte, führte deren Coach Dragan Nenad auch auf das Zusammenspiel zwischen Torwart ("Julian Ruppert hat gut gehalten") und der Deckung zurück. "Unser Angriff war nicht spritzig genug", bemerkte dazu Sven Tauber, dessen Mannschaft nicht so recht ins Spiel fand. Nach acht Minuten lagen die Gastgeber mit 5:0 vorn, ehe dem Wettertaler Bardo Raab der erste Treffer für seine Mannschaft gelang. Nun lief es besser bei den Gästen, die den Rückstand bis zur 18. Minute auf 7:9 verkürzten. 11:9 hieß es nach 20 Minuten, ehe die Wettenberger bis zum Wechsel wieder auf fünf Tore davonzogen. Bis zur 36. Minute bauten die Hausherren den Vorsprung auf 20:13 aus, mussten Wettertal auf 20:16 herankommen lassen, zogen aber bis zur 45. Minute wieder auf 25:18 davon und brachten den Vorsprung dann über die Runden. - Tore, Wettenberg II: Schmitz (9/2), Michel Wingefeld, Weidner (je 4), Henkel (3), Schulcz, Sascha Kreutz, Quurck (je 2), Stroh, Simon Wingefeld, Gerlisch (je 1). - Wettertal: Metzger (5/4), Yannick Kreuzer (5), Raab (4), Kielich, Zimmer, Andreas Boller, Hendrischke (je 2), Landvogt (1).

MSG Kirchhain/Neustadt - HSG Mörlen 25:32 (14:17):Das hat Philipp Petriesas gefallen. Der Trainer der HSG Mörlen freute sich über den Auftritt seiner Schützlinge. "Fast alles, was wir uns vorgenommen haben, hat geklappt. Vor allem im Angriff haben wir alles richtig gemacht." Zunächst allerdings sah es nicht nach einem so deutlichen Erfolg der Mörler aus. 5:5 lautete der Spielstand nach neun Minuten, ehe die HSG durch Sebastian Bischof mit 6:5 in Führung ging und den Vorsprung danach nicht mehr aus der Hand gab. Bis zum 11:12 nach 23 Minuten blieben die Gastgeber aber in Tuchfühlung. Danach warfen die Mörler Christian Birkenstock und Sebastian Alt eine Drei-Tore-Führung heraus, die in der zweiten Halbzeit schnell auf sechs Tore (17:23/40.) ausgebaut wurde. Zwischenzeitlich (20:24/48.) kamen die Gastgeber wieder etwas heran. "Da sind wir etwas aus der Spur geraten", berichtete Petriesas, doch trotzdem warfen sich die Mörler einen deutlichen Sieg heraus. - Tore, Kirchhain/Neustadt: Petersen (7), Billek (6/2), Oswald (4), Pfeil, Türke (je 2), Kojetinsky, Grothe, Vogelsang, Voß (je 1). - Mörlen: Max Breitenfelder (6), Sebastian Dietz (5/1), Bischof (4/1), Christian Birkenstock, Dönges, Alt (je 4), Bernhard Dietz (2), Berger, Otto, Nader (je 1).

MSG Florstadt/Gettenau - HSG Marburg/Cappel 28:36 (14:17):"Wir haben guten Angriffsleistungen gezeigt, aber einfach nicht getroffen", klagte MSG-Trainer Christian Sacks, dessen Mannschaft nur die ersten sechs Minuten ausgeglichen gestalten, und vor allem den zehnfachen Torschützen der Marburger, Christopher Brünger, nicht in den Griff bekommen konnte. Nach dem 4:4 zog die HSG innerhalb von drei Minuten auf 7:4 davon und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Zwar kamen die Gastgeber mehrfach auf zwei Treffer heran (6:8/12.; 8:10/15.), doch zu mehr reichte es nicht. Zehn Minuten vor dem Ende führte der Gast mit 30:21 und hatte im weiteren Verlauf keine Mühe, den deutlichen Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. - Tore, Florstadt/Gettenau: Wolf (7/3), Peppler (7), Stewen (5), Greife (3), Lehr, Baumgartl (je 2), Schildger, Potschka (je 1). - Marburg/Cappel: Brünger (10), Schuster (9/2), Lumm (5), Achenbach, Brand (je 3), Prinz, Sangmeister (je 2), Ackermann, Reul (je 1).

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