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Mörlen festigt Platz zwei

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Von: Peter Hett

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In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen bleibt aus heimischer Sicht alles beim Alten: Der Tabellenzweite HSG Mörlen gewann, und Schlusslicht K/P/G/Butzbach verlor. Während für die Mörlerinnen das Jahr 2017 nach einem 30:27-Heimsieg gegen die HSG Marburg/Cappel bereits zu Ende ist, hat die HSG K/P/G/Butzbach nach einer 21:29-Niederlage bei den TuS Waldernbach am kommenden Wochenende ein weiteres Spiel zu bestreiten. Im Heimspiel gegen die TuS Vollnkirchen besteht die Chance, sich vor Weihnachten noch die ersten Punkte in dieser Runde zu sichern.

In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen bleibt aus heimischer Sicht alles beim Alten: Der Tabellenzweite HSG Mörlen gewann, und Schlusslicht K/P/G/Butzbach verlor. Während für die Mörlerinnen das Jahr 2017 nach einem 30:27-Heimsieg gegen die HSG Marburg/Cappel bereits zu Ende ist, hat die HSG K/P/G/Butzbach nach einer 21:29-Niederlage bei den TuS Waldernbach am kommenden Wochenende ein weiteres Spiel zu bestreiten. Im Heimspiel gegen die TuS Vollnkirchen besteht die Chance, sich vor Weihnachten noch die ersten Punkte in dieser Runde zu sichern.

TuS Waldernbach – HSG K/P/G/Butzbach 29:21 (11:8): Obwohl die HSG mit nur zehn Feldspielerinnen – darunter mit Hannah Schepp und Alisha Heimroth zwei A-Jugendliche – und ohne Trainer Oli Thiele angereist war, hatte man sich viel vorgenommen. Die Realität holte die Mannschaft jedoch schnell ein. Mit einem schlechten Start geriet die HSG nach zwölf Minuten mit 2:7 In Rückstand. Dass Moral und Einstellung bei den Gästen aus der Wetterau intakt sind, zeigte sich daran, dass ein zwischenzeitlicher Sieben-Tore-Rückstand (3:10/20.) bis zur Pause auf drei Tore reduziert werden konnte. Nach dem Wechsel kamen die TuS besser aus den Startlöchern und zogen schnell auf 17:10 (35.) davon. Von dieser klaren Führung profitierten die Spielerinnen aus dem Westerwald bis zum Abpfiff. »Wir scheitern immer wieder an unserer mangelhaften Chancenverwertung, mindestens 25 freie Chancen haben wir liegen lassen«, wies Co-Trainerin Yvonne Harbort nach der neunten Niederlage im neunten Spiel auf das Hauptproblem der Butzbacher Spielgemeinschaft hin.

HSG K/P/G/Butzbach: Kannieß, Bergerow; Nöh (2), Bender (6/2), Schepp, Spata, Heimroth, Herbel (1), Althaus (4), Müller (2), Höcher (6/1), Köhler.

Starke erste Halbzeit

HSG Mörlen – HSG Marburg/Cappel 30:27 (17:11): Gegen einen starken Gegner, der in Chiara Feise (elf Tore) ihre stärkste Kraft hatte, sicherte sich die Heim-HSG einen wichtigen Sieg mit Blick auf das Rennen um den zweiten Tabellenplatz. Marburg/Cappel setzte auf eine 5:1-Deckung, die der Mannschaft von Trainer Marco Boller erfahrungsgemäß nicht liegt, in diesem Spiel aber keine negativen Auswirkungen hatte. Mit einer frühen 5:2-Führung (Juliane Wagner/8.) waren die Fronten schnell geklärt. Obwohl Mörlen in der Abwehr häufig einen Schritt zu spät kam, war bereits zur Pause ein komfortabler Sechs-Tore-Vorsprung heraus geworfen. Die Boller-Truppe erzielte etliche Konter-Tore über die erste und zweite Welle und kaufte dem Gegner aus der Universitätsstadt damit den Schneid ab. Obwohl sich Marburg/Cappel vehement gegen die Niederlage stemmte und um jeden Ball kämpfte, hielt das Mörler Hoch bis zum 27:20 (Eva Dietz/47.) an. In der Schlussviertelstunde fiel das Spielniveau auf beiden Seiten ab, die Aktionen wurden fahriger. Trotzdem blieben die Gastgeberinnen bis zum 30:23 (Kerstin Stumm/56.) deutlich vorne. Mit einer Auszeit läutete die Gäste-HSG dann die Schlussoffensive ein und betrieb mit einem 4:0-Lauf noch Ergebniskorrektur. »Das Spiel hätten wir früher deutlich zu unseren Gunsten entscheiden können. Wir haben uns mit einer schwachen Endphase um einen höheren Sieg gebracht, sind aber stolz auf das bisher Erreichte. Unseren zweiten Tabellenplatz wollen wir im neuen Jahr verteidigen«, blickte der HSG-Vorsitzende Siggi Bläsche nach dem Sieg bereits voraus.

HSG Mörlen: Ewald; Schön (1), Heil, Obleser, Theresa Wagner (3), Juliane Wagner (7/1), Anna Dietz (7/1), Franziska Dietz (2), Vetter (3), Stumm (1), Wulf (3), Bühler, Eva Dietz (3), Hickel.

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