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Möbs und Breitenfelder ragen heraus

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Von: Peter Hett

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Im Vorfeld dieses Spiels in der Handball-Bezirksoberliga hatte Carsten Schäfer, Trainer der gastgebenden HSG Hungen/Lich, den Gästen von der HSG Mörlen eine leichte Favoritenrolle zugebilligt. Begründet wurde dies unter anderem mit einer hohen grippebedingten Ausfallquote, die seine Mannschaft unter der Woche geschwächt hatte. Im Spiel musste er dann auf seinen wohl wichtigsten Spieler, Kevin Dannwolf verzichten. Ob darin allerdings ein Grund für die mit 30:31 (16:18) erlittene Heimniederlage gegen die Gäste aus dem Usatal zu finden ist, sei dahingestellt. Zumal Marvin Menges auf der rechten Halbposition eine starke Leistung zeigte und von der Mörler Deckung nur schwer zu kontrollieren war.

Im Vorfeld dieses Spiels in der Handball-Bezirksoberliga hatte Carsten Schäfer, Trainer der gastgebenden HSG Hungen/Lich, den Gästen von der HSG Mörlen eine leichte Favoritenrolle zugebilligt. Begründet wurde dies unter anderem mit einer hohen grippebedingten Ausfallquote, die seine Mannschaft unter der Woche geschwächt hatte. Im Spiel musste er dann auf seinen wohl wichtigsten Spieler, Kevin Dannwolf verzichten. Ob darin allerdings ein Grund für die mit 30:31 (16:18) erlittene Heimniederlage gegen die Gäste aus dem Usatal zu finden ist, sei dahingestellt. Zumal Marvin Menges auf der rechten Halbposition eine starke Leistung zeigte und von der Mörler Deckung nur schwer zu kontrollieren war.

Mit zwei Ausnahmen (8:7/13. und 13:12/22.) führten die Gäste, und die Heim-HSG zog nach. Lediglich zweimal, beim 5:2 (M. Breitenfelder/8.) und beim 25:22 (P. Möbs/46.) betrug der Vorsprung allerdings mehr als ein oder zwei Tore. Ansonsten ging es eng zu. In dem sehr fairen Spiel hatte die Mannschaft von Trainer Philipp Petriesas leichte Anlaufschwierigkeiten. Es dauerte geraume Zeit, bis sich Mörlens Angriff auf die 5:1-Deckung der Gastgeber eingestellt hatte. Die richtige Lösung dafür fand man, indem einer der Rückraumspieler an der Kreis auflöste und die gegnerische Abwehr durch den zweiten Kreisläufer Probleme bekam.

Die eigene 6:0-Abwehr der Gäste fand im Laufe des Spiels mehr und mehr zur gewohnten Stabilität und konnte den gegnerischen Angriff weitgehend kontrollieren. Die Taktik, mit möglichst langen Angriffen und geduldigem Spiel die Kontrolle zu behalten, ging voll auf.

Obwohl alle Spieler ihre Aufgaben gut lösten, sind mit Johannes Möbs und Max Breitenfelder zwei Spieler hervorzuheben. »Max habe ich im Angriff auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt und er war überall gut«, zeigte Petriesas auf und legte Wert auf die Feststellung dass er auch in der Abwehr eine zentrale Rolle einnahm. »Der Junge ist heute vorne und hinten ohne Ende marschiert und hat Kilometer gefressen. Eine tolle Leistung«, so seine Ausführungen. Johannes Möbs stand ihm kaum nach. Zunächst auf der angestammten halblinken Angriffsposition und nach der Roten Karte seines Bruders auf Halbrechts. »Ich bin heute hochzufrieden. Es waren zwei wichtige Punkte. Nach unten sollte jetzt nichts mehr anbrennen«, analysierte Mörlens Trainer.

HSG Hungen/Lich: Heinl, Hastermann; Schwellnus (2), Heil (2), Anhäuser (3), Stania (3), Martschenke, Marek, Macht (3), Metzger (2), Diehl (2), Kümpel (4/1), Whisnant (3), Menges (6).

HSG Mörlen: Kassebaum, Nick Breitenfelder; Welter-Seberkste (4/1), Daniel Birkenstock, Dietz (3), Christian Birkenstock (3), Philipp Möbs (1), Bischof, Cisek, Schepp (2), Durchdewald (2), Johannes Möbs (6) Max Breitenfelder (10).

Steno: Schiedsrichter: Niess/Wolff (Dilltal/Friedberg). - Siebenmeter: 1/1 – 1/1. - Strafzeiten: 6 Min. – 8 Min. und Disqualifikation (P. Möbs/49.). - Zuschauer: 85.

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