Fußball

Modalitäten bei Wechseln sollen angepasst werden

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(pm). Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in seinem Maßnahmenpaket, das er am vergangenen Freitag beschlossen hat, und das von den Landesverbänden teilweise über das vergangene Wochenende ausgestaltet wurde, auch die Modalitäten in Sachen Wechselfristen vorübergehend geändert. Hintergrund ist die Aussetzung des Spielbetriebs "bis auf Weiteres" aufgrund der Coronavirus-Pandemie.

In vorgenommenen Anpassungen in der DFB-Spielordnung und DFB-Jugendordnung geht es unter anderem um den Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel von Amateuren (§ 17). Normalerweise gilt, dass Amateure, die mindestens sechs Monate kein Spiel bestritten haben, den Verein wechseln können, ohne dass es dafür der Zustimmung des abgebenden Klubs bedarf. Nun heißt es darin für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021: "Die Mitgliedsverbände können insbesondere festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der Covid-19-Pandemie kein Spielbetrieb durchgeführt wird, bei der Berechnung des Sechs-Monats-Zeitraums nach vorstehendem Absatz nicht berücksichtigt werden." Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen dann wieder die vorherigen Bestimmungen in Kraft treten.

Der Hessische Fußballverband versprach, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. HFV-Vizepräsident Torsten Becker kündigte an: "Hier werden wir entsprechende Anpassungen aufgrund der kurzfristigen Entscheidungen des DFB in unseren Regularien beraten und aufnehmen. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer hessenweiten Lösung und werden diese zeitnah vorstellen."

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