Basketball-Bundesliga

Mobley soll Carter ersetzen

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(tt). Sebastian Gleim hört sich nicht gut an. Das liegt zum einen daran, dass der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners krank ist. Fieber, Husten und eine Bindehautentzündung legen den 35-Jährigen seit Montag flach. Ob er am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel der Basketball-Bundesliga gegen den Tabellenzweiten, die Riesen Ludwigsburg, an der Seitenlinie stehen kann, ist noch offen. Das Training leitet im Moment Assistent Klaus Perwas.

Und zum anderen hat Gleim wie schon seit Saisonbeginn mit Personalproblemen zu kämpfen. Seit Dienstag besteht die Gewissheit, dass der im Januar nachverpflichtete Center Darius Carter für den Rest der Saison ausfallen wird. "Er hat sich die Quadrizepssehne angerissen", berichtet Gleim, sprich: einen Muskel im Oberschenkel verletzt.

Ersetzt werden soll der 2,01-Meter-Mann nun von Landsmann Matt Mobley, der zuletzt beim türkischen Erstligisten ITÜ Istanbul (20 Punkte im Schnitt) spielte. Das berichten mehrere Onlineportale und deckt sich mit Informationen unserer Redaktion. Mobley bestätigte den Wechsel gestern Abend auf Twitter selbst. Vor zwölf Tagen hatte er seinen Vertrag beim abgeschlagenen Tabellenletzten aufgelöst. Ob Mobley am Sonntag spielen kann, hängt davon ab, ob und wann er überhaupt unter Vertrag genommen wird - schließlich muss er noch den Medizincheck bestehen und der Liga rechtzeitig gemeldet werden.

Die Skyliners haben nur vier Punkte Vorsprung auf den Letzten, den Mitteldeutschen BC. Zwar sind noch 13 Spiele zu absolvieren, aber die dünne Personaldecke der Skyliners könnte zu einem echten Problem werden.

Aktuell fehlt noch Richard Freudenberg wegen einer Schleimbeutelentzündung, einem Ödem im Fußgelenk sowie einem Teilriss an der Achillesferse. "Ihm geht es deutlich besser. Wann er wieder einsteigen kann, ist offen", sagt Gleim.

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