"Im mittleren Kreuz kaum zu schlagen"

  • vonMichael Stahnke
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(msw). Nach vielen Jahren des Abstiegskampfes geht der TTC Assenheim aufgrund seiner Verstärkungen vom Absteiger TTC Dorheim in der kommenden Spielzeit als Favorit in die Saison der Tischtennis-Bezirksoberliga Mitte der Herren/Gruppe 2.

Eigentlich hoffte der TSV Butzbach durch seine gute Jugendarbeit diese Rolle einnehmen zu können, doch da Topspieler Christian Löffler fast nie spielt, hat nun auch das große Talent Guido-Kevin Krendl den TSV in Richtung NSC Watzenborn-Steinberg verlassen. Durch die Aufstiege der Top-Mannschaften TG Langenselbold II und TFC Steinheim könnte der Weg für Assenheim frei sein. Der aktuelle TTC-Mannschaftsführer Lukas Stumpf kann sich an die zwei einzelnen und auch bereits lange zurück liegenden Jahre der Niddataler in der Verbandsliga nicht mehr erinnern.

Lukas Stumpf, durch die Neuzugänge des TTC Dorheim sind Sie von der Papierform her Titelfavorit. Sehen Sie sich auch in dieser Rolle?

Natürlich wollen wir oben mitspielen. Wir haben eine gute Mannschaft, die vor allem im mittleren Paarkreuz sicherlich kaum zu schlagen sein wird, doch die Saison wird mit 13 Mannschaften wieder sehr lang werden. Da auch wir nicht überragend sind und "zu null" Meister werden können, muss man sehen, wie es läuft.

Wen sehen Sie als Hauptkonkurrenten?

Das ist gar nicht so leicht zu sagen. Der TSV Ostheim hat eine gute und sehr unbequeme Mannschaft, aber auch der Nidderauer TTC und Hessenliga-Rückzieher SV Mittelbuchen sind zumindest im vorderen Paarkreuz stark besetzt. Aber auch Spiele wie gegen Verbandsliga-Absteiger TTC Höchst/Nidder II müssen erst einmal gewonnen werden.

Durch die Neuzugänge haben Sie eine große Zukunft in Assenheim. Sie sind das größte Talent und es gab Gerüchte, dass sie wechseln wollten.

Ich komme aus diesem Verein, in dem auch mein Vater spielt und ich wäre nie gewechselt.

Wie kam es zu den Wechseln von Jürgen Wenzel sowie David und Adam Malaika vom abgestiegenen TTC Dorheim?

Albrecht Papp hat sie angesprochen und da sowohl David als auch Adam Malaika schon einmal bei uns gespielt hatten, sagten sie zu. Jürgen Wenzel wollte nicht mehr in der Bezirksliga spielen. Adam Malaika ist zunächst in der zweiten Mannschaft aufgestellt und soll dort maximal fünf Spiele pro Halbserie bestreiten.

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