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In MittenwaldErfahrungen gesammelt

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Bei den Deutschen Meisterschaften Feldbogen, die in Mittenwald ausgetragen wurden, starteten Richard und Constantin Daniel vom Schützenverein Bad Vilbel in der Blankbogen-Juniorenklasse.

Die Deutschen Meisterschaften begannen bei Regen um 7 Uhr. Auf dem Gelände des Bogen-Clubs Mittenwald wurden die Startnummern abgeholt, danach fand die Bogenkontrolle statt, und die Schützen konnten sich Einschießen. Gegen 9 Uhr erfolgte der Abmarsch zu den Ausgangspositionen im Parcours. Es regnete bis mittags um 14:30 Uhr ohne Unterbrechung. Da die Schützen Richard und Constantin mit diesen Bedingungen gut zurechtkamen, konnten sie zunächst auch sehr gute Ergebnisse erzielen. Allerdings wirkte sich dann die ungewohnte Höhe (der Parcours lag auf rund 1200 m) auf die Konzentration aus. Am Ende des ersten Wettkampftages belegten die beiden Bad Vilbeler Schützen die Plätze sechs und acht.

Am nächsten Tag kam die Kulisse des Karwendel-Massivs und des Wettersteins bei Sonnenschein besonders zur Geltung. Auch konnten sich die jungen Schützen nach der Eingewöhnung jetzt besser konzentrieren, und durch gute Leistungen ihre Platzierungen verbessern. Constantin Daniel erreichte am Ende der Meisterschaft einen hervorragenden fünften Platz mit 444 Ringen, dicht gefolgt von seinem Bruder Richard, der mit 439 Ringen den sechsten Platz belegte.

Der Parcours wurde von allen Schützen als einer der schwersten und anspruchsvollsten empfunden. Fest steht, dass solche Bedingungen in hessischen Gefilden nicht nachgestellt werden, so dass es auch in der Zukunft für die heimischen Feldbogen-Schützen sehr schwierig sein wird, noch weiter in die vorderen Ränge vorzustoßen. Jedenfalls haben Richard und Constantin Daniel ihren sportlichen Erfahrungsschatz erweitert.

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