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»Mit so vielen Fehlern gewinnt man kein Spiel«

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Von: Marieke Naß

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In der Frauenhandball-Landesliga Mitte der Frauen empfing der TSV Griedel am Wochenende den Drittliga-Nachwuchs der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II zur einer von nur zwei Begegnungen an diesem Spieltag. Das Team von Trainer Arno Lang unterlag aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit mit vielen technischen Fehlern verdient mit 21:28 (13:13). Die FSG Gettenau/Florstadt blieb spielfrei.

In der Frauenhandball-Landesliga Mitte der Frauen empfing der TSV Griedel am Wochenende den Drittliga-Nachwuchs der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II zur einer von nur zwei Begegnungen an diesem Spieltag. Das Team von Trainer Arno Lang unterlag aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit mit vielen technischen Fehlern verdient mit 21:28 (13:13). Die FSG Gettenau/Florstadt blieb spielfrei.

TSV Griedel – FSG Ober-Eschbach/Vortaunus II 21:28 (13:13): Ohne Jessica Ohrisch und Madelene Dietz ging der TSV geschwächt in die Partie. Der erste Treffer blieb dennoch den Gastgeberinnen vorbehalten (Frank/1.), ehe die FSG aufs Gas drückte und sich nach zehn Minuten auf 8:4 absetzen konnte. Griedel ließ jedoch nicht abreißen und hatte drei Minuten später den Ausgleich wieder hergestellt (8:8/Krombach). Bis zur Pause konnte sich dann kein Team mehr einen deutlichen Vorteil erspielen, so dass beim 13:13 die Seiten getauscht wurden. »Für uns war das Unentschieden eher glücklich, wir haben von Beginn an eigentlich nicht gut gespielt. Aber auch die FSG hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, das Niveau war nicht besonders hoch. Wir waren in der Abwehr oft zu lasch, Pauline im Tor hat uns aber gut unterstützt. Für die zweite Halbzeit haben wir uns dann deutlich mehr vorgenommen«, anlysierte TSV-Coach Lang.

Doch diesen Worten ließ seine Sieben keine Taten folgen. Das Heimteam produzierte im zweiten Durchgang 15 technische Fehler, warf die Bälle ins Aus oder in die Hände der FSG-Spielerinnen, die jeden Fehler mit schnellen Toren bestraften. So stand es in der 45. Minute bereits 14:21, und das Spiel war so gut wie entschieden. Am Ende verlor der TSV verdient mit 21:28. »Mit so vielen Fehlern gewinnt man kein Spiel. Schade! Hervorzuheben sind aber unsere Außenspielerinnen sowie Laura Brück, die ihre Sache im Rückraum gut gemacht hat«, bilanzierte Lang.

TSV Griedel: Wicke, Scheffer; Frank (7/1), Wawrzinek (5), Krombach (4/4), Schmitt (2), Brück (1), Dietz (1), Szymanski (1), Schneider, Gros, Becker, Eichler

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