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Rares Sipos ist der einzige Akteur aus dem Kreis der Zweitliga-Stammkräfte, der auch künftig für den TTC OE aufschlägt.

»Mit meinem Herzen entschieden«

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(fri). Rares Sipos schlägt auch in der nächsten Spielzeit für den Tischtennis-Bundesligisten TTC OE Bad Homburg auf. »Ich habe mit meinem Herzen entschieden«, kommentiert der 20 Jahre alte Rumäne seine Entscheidung. Und mit Herz und Leidenschaft sowie Qualitäten will er dazu beitragen, dass die Ober-Erlenbacher 2021/22 deutlich mehr Punkte erzielen als in dieser Saison, da langte es vor dem letzten von 22 Spieltagen am 21.

März gegen den TTC Fulda-Maberzell nur zu einem Sieg.

Rares Sipos ist somit der einzige Akteur aus dem Kreis der Zweitliga-Stammkräfte, der weiter in der Wingert-Sporthalle sein Können zeigt. Der Weltranglisten-149. avancierte im Premieren-Bundesligajahr des TTC OE zum erfolgreichsten der vier Hoffnungsträger. Auch wenn es nur fünf Siege waren: Er gewann so viele Einzel wie Lev Katsman (19), Maksim Grebnev (19) und Nils Hohmeier (23) zusammen.

»Mein Ziel ist es natürlich, mehr Spiele zu gewinnen. Dazu muss ich meine Spielweise, Fähigkeiten und auch Physis verbessern«, sagt Sipos, der aus Siebenbürgens Kernstadt Cluj (Klausenburg) stammt. Dass die Macher um den Sportlichen Leiter Sven Rehde, Geschäftsführer Mirko Kupfer und Helmut Hampl, der offiziell vom 1. Juli an als Sportvorstand fungiert, auf ihn setzen, ist ein gutes Zeichen. Sipos hatte zum Aufstieg entscheidend beigetragen und ist in seiner bald vierten Saison für den Verein auf gutem Weg, sich zu einer Identifikationsfigur zu entwickeln.

»Ich bin sehr zufrieden hier in Bad Homburg. Es ist schön, dass das Team und der Verein in mich vertraut«, sagt der recht extrovertierte und zuvorkommende junge Mann. Selbstkritik ist ihm nicht fremd. »Ich habe schon viele wichtige Spiele verloren.« Als seinen schönsten Erfolg mit einer Mannschaft nennt der einstige U15-Europameister und U21-Vize-Europameister den Aufstieg aus der 2. Bundesliga in die TTBL.

Sipos lebt in Zagreb. In der kroatischen Hauptstadt ist seine Trainingsgruppe, dort kann er mit Mitgliedern der Nationalmannschaft des Balkanstaates schmettern und abwehren. Aber auch im Deutschen Tischtennis-Zentrum (DTTZ) zeigte er schon seine Qualitäten und wusste Hampl, der bis Ende 2020 dort Cheftrainer war, zu überzeugen. »Rares durfte in den vergangenen beiden Jahren zeitweise am DTTZ unter ihm trainieren«, so Kupfer und sagt zur Vertragsverlängerung: »Wir freuen uns, dass wir ihn von dem Projekt TTC OE überzeugen konnten.«

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