Mirkulovski führt Wetzlar zum Sieg

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(cso). Die HSG Wetzlar hat am Samstag nahtlos an ihre Leistung im Dezember angeknüpft und sich im ersten Bundesliga-Spiel des Jahres mit 27:24 (15:13) gegen den Bergischen HC durchgesetzt. Knapp 4300 Besucher in der Rittal-Arena sahen eine kampf- und tempobetonte Begegnung, in der sich die Grün-Weißen - anders als in den letzten drei Ligapartien gegen die Löwen - für ihre Arbeit belohnten. Vor allem Regisseur Filip Mirkulovski und Torwart Till Klimpke führten die Mittelhessen zum Sieg.

Die erste Hälfte stand mit 28 Angriffen auf beiden Seiten im Zeichen des Tempospiels, was vor allem der Mannschaft aus Solingen und Wuppertal entgegenkam. Dennoch hatten die Gastgeber mit Mirkulovski den Spieler in ihren Reihen, der einmal mehr den Unterschied ausmachte. Die 6:0-Deckung des BHC hebelte er immer wieder durch kluge Kreisanspiele auf Anton Lindskog aus. Weil Klimpke zweimal gegen Jeffrey Boomhouwer parierte (21./28.) und auch Tibor Ivanisevic einen Siebenmeter des niederländischen Linksaußen entschärfte, ging Wetzlar mit einer verdienten Zwei-Tore-Führung in die Pause.

In Halbzeit zwei steigerte sich Mirkulovski weiter und unterstrich eindrucksvoll, warum der Verein auch über die Saison hinaus nicht auf ihn verzichten will. Die Übersicht und Cleverness des 135-fachen mazedonischen Nationalspielers nötigte nach der Begegnung sogar dem Gästetrainer ein Sonderlob ab. "Er hat uns einfach keinen Ball gegeben. Wir sind mit unserer Spielweise auf Ballgewinne angewiesen. Wenn Mirkulovski dann trotz Zeitspiels immer noch den letzten Pass werfen kann, dann nervt das natürlich", sagte Sebastian Hinze.

Die Hausherren legten schnell zum 18:14 vor (36.), eine Vorentscheidung verpasste die Truppe von Trainer Kai Wandschneider allerdings und ließ den BHC wieder herankommen (19:20/42.). Für den Ausgleich sollte es aber nicht mehr reichen.

Die Mittelhessen zogen nun wieder auf davon (25:21/50.), und als Ivanisevic seinen zweiten Siebenmeter (gegen Arnor Gunnarsson) entschärft und Maxi Holst 90 Sekunden vor Schluss zum 27:23 getroffen hatte, klatschte Wandschneider zufrieden das Personal auf der Bank ab.

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