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Mini-Kader des EC Bad Nauheim verliert in Peiting

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(dbf/mn) Der EC Bad Nauheim hat sich achtbar aus der Affäre gezogen - und mehr war am Montagabend in Peiting wohl auch nicht zu erwarten. Die Hessen waren die Fahrt nach Bayern mit gerade einmal 13 Feldspielern angetreten und unterlagen beim Tabellenzweiten mit 1:4 (0:1, 0:3, 1:0). Neben den verletzten Langzeit-Ausfällen Matthias Baldys und Christian Franz fehlten die beruflich verhinderten Dennis Cardona und Mario Willkom sowie die erkankten Lanny Gare und Pierre Wex. Und auch Patrick Gogulla hatte die Reise nicht angetreten. Dafür spielte Kyle Piwowarczyk - und zwar entgegen dem ärztlichen Rat. Der Kanadier ist grippegeschwächt.

Die Gäste konnten zumindest die erste Hälfte der Partie gegen die offensivstarken Gastgeber um die Top-Scorer Lubor Dibelka, Ales Kreuzer und Michael Fröhlich erstaunlich offen gestalten. Beide Klubs kämpften mit offenem Visier, wobei die Hessen taktisch diszipliniert einen frühen Rückstand verhindern konnten. In der 18. Minute wurde die Scheibe aber im eigenen Verteidungsdrittel verloren, und Manfred Eichberger traf zur ECP-Führung.

Bad Nauheim wirkte zu Beginn des zweiten Abschnitts ein wenig aufweckter, bekam dann aber die Powerplay-Stärke der Gastgeber zu spüren. Mit einem Schuss aus spitzem Winkel über die Schulter von Boris Ackers erhöhte Peiting auf 2:0 (31.), und als Florian Simon nahezu exakt vier Minuten später nach einem Abpraller am schnellsten reagieren konnte, war die Vorentscheidung gefallen. Den Badestädter schwanden doch nun merklich die Kräfte, zu wenig lief zusammen, um den ECP noch einmal in Gefahr zu bringen. Nach dem vierten Gastgeber-Treffer (Lubor Dibelka per Unterzahl-Konter) konnte Bad Nauheim im Schlussabschnitt lediglich darauf bedacht sein, ein Debakel zu verhindern.

Dies gelang: Alexander Althenn traf in der 51. Minute aus dem Gewühl heraus zum 1:4 aus Gäste-Sicht, und hätten die Wetterauer im Anschluss ihre beiden Powerplay-Möglichkeiten erfolgreich abschließen können - vielleicht wäre es in der Schlussphase tatsächlich noch einmal spannend geworden. So spielte Peiting den Vorsprung ebenso sicher wie clever über die Zeit, wobei man den ECP aus der Vergangenheit schon leistungsstärker in Erinnerung hatte.

EC Peiting: Horneber - Vavrusa, Weyrich, Pufal, Zeck, Schöpf, Borberg, Kögler - Fröhlich, Dibelka, Kreuzer, Eichberger, Simon, Müller, Salzer, Schweiger, Guggemos, Schirmacher, Pfohmann.

EC Bad Nauheim: Ackers - Vogler, Eade, Kohl, Baum, Mangold - Piwowarczyk, Richardson, Schwab, Barta, Althenn, Breiter, Haiduk, Stripeke.

Tore: 1:0 (18.) Eichberger (Müller), 2:0 (11.) Müller (Eichberger, Pufal - 5-4), 3:0 (35.) Simon, 4:0 (38.) Dibelka (Kreuzer (4-5), 4:1 (51.) Althenn (Barta, Piwowarczyk). - Strafminuten: Peiting 16, Bad Nauheim 20. - Zuschauer: 800.

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