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Siegerehrung: Michel Thierer nimmt die Trophäe aus den Händen von Klaus Hölzer entgegen.

Golf

Michel Thirer: In den Fußstapfen von Vater Ralph

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Der 15-jähriger Michel Thierer gewinnt - wie einst sein Vater Ralph - Early-Bird-Golfturnier in Bad Nauheim

(ch) Jugend vorn im Bad Nauheimer Golfclub: Der junge Michel Thierer (15) hat in diesem Jahr das Early Bird-Turnier eindrucksvoll für sich entschieden und somit einer Reihe von ambitionierten Spielerinnen und Spielern das Nachsehen gegeben. Er ist damit nicht nur der jüngste Golfer, dessen Name auf dem Sockel des Wanderpokals verewigt wird, er folgt auch damit seinem Vater Ralph Thierer, dem Premieren-Sieger vor 32 Jahren. Das Early-Bird-Turnier wird also seit 1987 ausgespielt und ist das älteste auf dem Bad Nauheimer Wettspielkalender. Gewidmet ist es der viel zu früh 1986 verstorbenen Kirsten Hölzer, der mehrfachen Clubmeisterin und hessischen Spitzengolferin.

Klaus Hölzer, der das Turnier aus der Taufe gehoben hatte, erinnerte bei der Siegerehrung an seine Tochter und stimmte damit den einen oder anderen - zumal jüngeren - Teilnehmer sehr nachdenklich. 25 Jahre lang hat er das Turnier gesponsert, danach hat es der Bad Nauheimer Club als seine Aufgabe angesehen, die Tradition fortzusetzen und auch weiterhin den Wanderpokal auszuspielen. Auf dem anspruchsvollen Programm steht ein Zählspiel über 36 Löcher, und der Start erfolgt jeweils morgens um 6 Uhr. Zeit und Distanz erfordern somit physische und psychische Anstrengungen, um unbeschadet über die Runden zu kommen. Die 31 Teilnehmer - darunter fünf Frauen - hatten zudem mit hochsommerlichen Temperaturen zu kämpfen, aufgegeben hat aber keiner der Golfer.

Ganz im Gegenteil: Einige Akteure liefen zur Hochform auf und konnten ihre Vorgaben deutlich verbessern. Allen voran der 15-jährige Michel Thierer, der mit 132 Netto-Schlägen ungefährdet mit fünf Schlägen Vorsprung gewann und stolz den Ehrenpreis (und den Eintrag auf dem Wanderpokal) in Empfang nahm.

Aus der Siegerliste: Netto: 1. Michel Thierer 132 Schläge (63/69), 2. Andreas Hammann 137 (63/74), 3. Walter Bell 139 (69/70), 4. Helga Laboy 140 (69/71), 5. Karsten Knorn 141 (74/67), der auch den Wettbewerb Nearest to the Pin gewann. - Brutto: 1. Patrick-Keno Kilian 158 (82/76), 2. Alwin Schmidt 161 (82/79), 3. Jens Christopher Jacobi 162 (81/81). (Foto: ch)

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