Merten mit Viererpack

  • vonThomas Brannekämper
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Ein kompletter Spieltag stand am Gründonnerstag in der Kreisoberliga Friedberg auf dem Plan. Torreich ging es auf den Sportplätzen in Gronau – 7:2-Sieg gegen Dorn-Assenhein/Weckesheim, Ober Rosbach – 7:4-Erfolg gegen Kaichen und Petterweil zu. Hier gewann der Gast aus Ostheim mit 8:1. Im Kellerduell trennten sich der SV Staden und der SC Dortelweil II mit 2:2. Komplettiert wurde der Spieltag mit der 1:3 Heimniederlage der TSG Ober-Wöllstadt gegen Nieder-Weisel Gäste.

Ein kompletter Spieltag stand am Gründonnerstag in der Kreisoberliga Friedberg auf dem Plan. Torreich ging es auf den Sportplätzen in Gronau – 7:2-Sieg gegen Dorn-Assenhein/Weckesheim, Ober Rosbach – 7:4-Erfolg gegen Kaichen und Petterweil zu. Hier gewann der Gast aus Ostheim mit 8:1. Im Kellerduell trennten sich der SV Staden und der SC Dortelweil II mit 2:2. Komplettiert wurde der Spieltag mit der 1:3 Heimniederlage der TSG Ober-Wöllstadt gegen Nieder-Weisel Gäste.

FC Ober-Rosbach – FC Kaichen 7:4 (5:1): Ein munteres Toreschießen bekamen die Zuschauer am Rosbacher Eisenkrain geboten. Los ging es in der 6. Minute, Marijan Lazeta nutzte ein Böker-Zuspiel zur Führung der Gastgeber. Doch Kaichen fand die passende Antwort. Ein Shakoory-Schuß fand unter Mithilfe von Robert Cue den Weg zum Ausgleich ins Tor. Kaichen spielte in dieser Phase der Partie gut mit, musste jedoch früh auf seinen Aktivposten Gerriet Fokken verzichten, was einen Bruch im Kaichener Spiel bedeutete. Dies nutze Rosbach bis zum Pausentee zu vier weiteren Treffern. Maurice Böker ( 21.), Özcan Can per Freistoß ( 40.), Marijan Lazeta mit seinem zweiten Tagestreffer (41.) und Murat Sentürk (44.) trugen sich in Torschützenliste ein.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber am Drücker und erhöhten durch Bökers zweiten Treffer in der 50. Minute auf 6:1. Erst als Murat Sentürk sich auch doppelt in die Torschützenliste eingetragen hatte und auf 7:1 erhöhte ( 70.) nahmen die Rosbacher den Fuß vom Gaspedal. Dies konnte die tapferen Gäste noch zur Ergebniskorrektur nutzen. Ein Eigentor von Can (80.), ein toller Shakoory-Fernschuß (82.) und ein weiteres Eigentor von Jeremi Cue (88.) bedeuteten den 7:4-Endstand.

FC Ober Rosbach: Robert Cue, Fiedler, Jeremy Cue, Sangl, Marx, Bannert, Böker, Sentürk, Lazetta, Karaduman, Özkan, Pätzold

FC Kaichen: Spiteler, Kus, Kolbinger, Roth, Clemens, Hendrik Fokken, Gerriet Fokken, Ohl, Shakoory, Grünewald, Ebert, Ofracek, Hartmann, Müller

Im Stenogramm: Tore: 1:0 (6.), 4:1 ( 41.) Lazeta, 1:1 (15.), 7:3 (82.) Shakoory, 2:1 (21.), 6:1 (50.) Böker, 3:1 ( 40.) Can, 4:1 ( 41.), 7:1 (70.) Sentürk, 7:2 (80./ET) Can, 7:4 (88./ET) Jeremi Cue, - Schiedsrichter: Jorrit Stoltenberg, – Zuschauer: 80.

TSG Ober-Wöllstadt – SV Nieder-Weisel 1:3 (1:0): Nieder-Weisel war die abgezocktere Mannschaft. Trotz des Übergewichts an Chancen für Ober-Wöllstadt reichte es nicht zum Heimsieg. Tim Schütz erzielte bereits in der 7. Minute das 1:0 für die Gastgeber. Doch der selbe Spieler versäumte es, im weiteren Verlauf das Ergebnis auszubauen. Dies sollte sich im zweiten Durchgang rächen. Zuerst traf Manuel Volp in der 53. Minute zum Ausgleich, und als alle eigentlich schon mit einer Punkteteilung gerechnet hatten, schlugen die Gäste noch zweimal zu: Patrick Rühl in der 82. Minute mit dem Führungstreffer für Nieder-Weisel und gegen nun wild anrennende Wöllstadter nutze erneut Manuel Volp eine sich bietende Konterchance zum entscheidenden 3:1 für seine Farben (86.).

TSG Ober-Wöllstadt: Dönges, Hannemann, Fett, Gondolf, Gonzales, Loppe, Kurtz, Schütz, Menzel, Menges, Brauburger, Kipphan, Colombaroli, Mies, Münk, Grillmaier

SV Nieder-Weisel: Maas, Mertes, Kette, Nockemann, Philipp Rühl, Hesse, Börner, Patrick Rühl, Manuel Volp, Sebastin Volp, Wolf, Lengle, Matz, Ziegler

Im Stenogramm: Tore: 1:0 (7.), Schütz, 1:1 (53.), 1:3 (86.) Manuel Volp, 1:3 (82.) Patrick Rühl – Schiedsrichter: Olaf Kehne, – Zuschauer: 80.

SV Teutonia Staden – SC Dortelweil II 2:2 (0:2): Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten sahen die Zuschauer bei diesem Kellerduell. "Den ersten Durchgang haben klar die Gäste bestimmt, die 2:0-Halbzeitführung für Dortelweil ging absolut in Ordnung", sagte Stadens Pressesprecher Heiko Schmidt. Zuständig für diese Gästeführung waren Markus Vancura in der 11. Minute und Peter Merriman in der 41. Minute mittels verwandeltem Handelfmeter. Vor dem Elfmeter musste der Stadener Björn Gniot mit Rot wegen absichtlichem Handspiel vorzeitig zum Duschen.

In Durchgang zwei änderte sich das Spielgeschehen aber komplett, Staden, mit einem Mann weniger auf dem Platz spielte nun beherzt nach vorne und wurde schon in der 50. Minute belohnt. Marius Berting konnte den Anschlusstreffer erzielen. Und die Gastgeber drängte weiter. Der gute Dortelweiler Torsteher Christian Thies verhinderte ein uns andere Mal Schlimmeres, doch auch er musste sich in der 83. Minute geschlagen geben. Pierre May konnte mit einem trockenen Schuss aus 16 Metern den umjubelten Ausgleich erzielen. Dortelweil musste in der 90. Minute noch die gelb-rote Karte für Cagdas Karagöz quittieren, doch am Spielstand änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr.

SV Teutonia Staden: Deis, Schneeberger, Pierre May, Hosenseidl, Pfaff, Wörner, Roloff, Gniot, Scheller, Schmidt, Berting, Dural, Sebastian May, Berisha, Walther

SC Dortelweil II: Thies, Fiebig, Lupei, Merriman, Müller, Karagöz, Topal, Steffen, Vancura, Ljujic, Schleibinger, Gürkan, Jallow, Özbakir, Langlitz

Im Stenogramm: Tore: 0:1(11.) Vancura, 0:2 (41./HE) Merriman, 1:2 (50.) Berting, 2:2 (83.) Pierre May, – Rote Karte (41.) Gniot, Gelb-Rote Karte (90.) Karagöz, - Schiedsrichter: Björn Benatzky. – Zuschauer: 120.

SV Gronau – SG Dorn-Assenheim / Weckesheim 7:2 (4:0): Spieler der ersten Halbzeit war Christian Merten. Mit einem lupenreinen Hattrick zwischen der 28. und 40. Minute konnte er seine Farben mit 3:0 in Front bringen. Zuerst traf er per Kopf nach Niclas Müllers Freistoß, dann nutzte er einen Abpraller nutzen und schließlich vollendete er ein Zola-Zuspiel gekonnt zu seinem dritten Treffer. Den Schlusspunkt unter die unterhaltsame erste Halbzeit setzte Jordy Zola. Nach Zuspiel von Niclas Müller erhöhte er auf 4:0. Nach der Pause traf zwar der "Schlockebacher" Spielertrainer Marc Oliver Schütz zum 1:4(46.), danach ging es aber wieder in Richtung Gästekeeper Marcel Pflug. Christian Merten mit seinem vierten Tagestreffer zum 5:1 (59.) stellte den alten Abstand wieder her, Francisco Morgeses (84.) und Kevin Müller erhöhten auf 7:1. Der letzte Tagestreffer blieb den Gästen vorbehalten. Maximilian Mück betrieb in der 90. Minute mit dem Treffer zum 7:2-Endstand nur noch Ergebniskosmetik. "Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg für uns, auch wenn die beiden Gegentreffer nicht hätten sein müssen" lautete der abschließende Kommentar von Gronaus Pressesprecher Stephan Firla.

SV Gronau: Kroh, Notarangelo, Kevin Müller, Pereira, Dechant, Zola, Eich, Niclas Müller, Buxmann, Linsenmaier, Merten, Morgese, Tekdemir, Nickel, Wirth, Arndt, Golla, Nimer

SG Dorn-Assenh./Weckesheim: Pflug, Freitag, Patrick Ess, Strebert, Sibbe, Torben Zika, Schütz, Christopher Ess, Hofmann, Lock, Mück, Pascal Zika, Krätschmer, Armbrüster, Winkler

Im Stenogramm: Tore: 1:0 (28.), 2:0 (35.), 3:0 (40.), 5:1 (59.) Merten, 4:0 (44.) Zola, 4:1 (46.) Schütz, 6:1 (84.) Morgese, 7:1 (89.) Kevin Müller, 7:2 ( 90.) Mück, – Schiedsrichter: Sebastian von Hall – Zuschauer: 30.

VfB Petterweil – TSV Ostheim 1:8 (0:3): Die Platzherren hatten gegen die in allen Belangen klar überlegenen Besucher nicht den Hauch einer Chance und mussten sich am Ende auch in der Höhe verdient geschlagen geben. Den Ostheimer Torreigen eröffnete schon nach vier Minuten Christopher Wanzke, der einen Strafstoß sicher verwandelte. Nur fünf Minuten später erhöhte Dorian Blume auf Zuspiel von Marius Bodea auf 2:0. Lukas Wanzke gelang nach gut einer halben Stunde per Kopfball der 3:0-Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel herrschte fast nur Einbahnverkehr auf das Petterweiler Gehäuse. Zwischen der 51. und 62. Minute zogen die Gäste durch Treffer von Marius Bodea (2) und Dorian Blume (2) auf 7:0 davon, ehe sich Musse Tekle drei Minuten vor Feierabend im Anschluss an einen Petkovic-Freistoß für den Petterweiler Ehrentreffer verantwortlich zeichnete. Schließlich machte der eingewechselte Hildebrand in der Schlussminute den 8:1-Endstand für die Truppe von Ralf Wanzke perfekt.

VfB Petterweil: Veckenstedt – Meyveci, Tekle, Kreibisch, Zaatan, Goekoglu, Stein, Kloetzl, Petkovic, Hettich, Taskin, Abdullah, Loek, Jamal.

TSV Ostheim: Mueller – Kuhn, Belke, Christopher Wanzke, Noll, Pfaffenberger, Gall, Wanzke, Halberg, Bodea, Blume, Bruecher, Hildebrand, Ruppel.

Im Stenogramm: Tore: 0:1 (4.) Christopher Wanzke, 0:2 (9.) Blume, 0:3 (31.) Lukas Wanzke, 0:4 (51,) Bodea, 0:5 (58.) Blume, 0:6 (60.) Blume, 0:7 (62.) Bodea, 1:7 (87.) Tekle, 1:8 (90.) Hildebrand. – Schiedsrichter: Rolf Seifert (Altenstadt).

FV Bad Vilbel II – SV Nieder-Wöllstadt 0:0: Die mit sieben A-Jugendlichen angetretenen Brunnenstädter waren in den ersten 45 Minuten die dominierende Mannschaft, weshalb sich die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Wöllstädter kaum aus der Defensive befreien konnten. Die größte Bad Vilbeler Tormöglichkeit ließ Niklas Arheidt ungenutzt. Nach Wiederbeginn setzten sich die "Roten" zwar etwas besser in Szene, die hochkarätigeren Chancen hatten aber abermals Niklas Arheidt sowie Jeff Thielmann und Kevin Nube. Letztlich blieb es bei dem für die Gäste recht schmeichelhaften Remis.

FV Bad Vilbel II: Doering – Keller, Hare, Kirci, Friedrich, Savoulidis, Karakus, Arheidt, Thielmann, Koeroglu, Adege, Matic, Sumanov, Ochere, Nube.

SV Nieder-Woellstadt: Klueß – Salu, Jannik Braun, Herdt, Philipp Wagner, Felix Wagner, de Oliveira Neto, Schilbach, Czepa, Marco Braun, Schubert, Pfeil, Bischoff, Herrmann, Cakovic.

Im Stenogramm: Tore: Fehlanzeige. – Schiedsrichter: Georgios Ganziotis.

FC Karben – Türkischer SV Bad Nauheim 1:0 (0:0): "Die Zuschauer haben heute ein echtes Kreisoberliga-Spitzenspiel gesehen, das überwiegend von der Taktik beider Mannschaften geprägt wurde, aber auch fußballerisch einiges zu bieten hatte", sagte der Klein-Karbener Pressesprecher Javier Pato-Otero. Die Gastgeber setzten sich knapp, aber keineswegs unverdient durch. Den umjubelten Treffer des Tages in der 85. Minute erzielte FC-Torjäger Erkan Goek, der von Jannik Jung mit der Hacke mustergültig in Szene gesetzt wurde und aus kurzer Entfernung ins lange Eck traf. Damit machte Goek seinen Fehler aus der ersten Spielhälfte wett, als er mit einem Strafstoß (Foul von TSV-Keeper Deliktas an Scheel) am gegnerischen Torwart scheiterte.

FC Karben: Bartoschek – Schnierle, Feiler, Jung, Bagriacik, Scheel, Goek, Bakanhan, Wolf, Habib, Euler, Schaar, Hohn.

Türkischer SV Bad Nauheim: Yueksel Deliktas – Erdinc, Selahattin Deliktas, Karakoc, Oezisli, Hirst, Pejic, Kuzpinar, Alessandro, Coric, Penava, Yigit, Oezcan, Tosonoglu, Qazi.

Im Stenogramm: Tor: 0:1 (85.) Erkan Goek. – Schiedsrichter: Andreas Sekeres. – Bes. Vork.: Goek verschießt Elfmeter (40.)

SV Bruchenbrücken – FC Olympia Fauerbach 0:1 (0:1): Die technisch versierteren Olympianer kamen mit dem schwer bespielbaren Bruchenbrückener Rasen etwas besser zurecht, wenngleich die Elf von Stefan Schneider bis zum Schluss voll dagegen hielt und das Geschehen weitgehend offen gestaltete. Letztlich ist der knappe Erfolg der Gäste aber als gerecht zu bezeichnen. Das Tor des Tages ging auf das Konto von Christean Bodea, der nach 25 Minuten eine schöne Einzelleistung erfolgreich abschloss. Den möglichen Ausgleich vergab Tim Farnung, dessen 12-Meter-Schuss (86.) das Ziel nur knapp verfehlte. Bemerkenswert war die faire Gangart, der man sich trotz der Widrigkeiten befleißigte.

SV Bruchenbrücken: Heilmann – Semmerau, Fueller, Sieber, Yaya, Farnung, Macker, Rupp, Folz, Daniel Riess, Kliem, Hennig, Roemer, Rubenschuh.

FCO Fauerbach: Michalak – Taitschinov, Muntean, Tarik Tosonoglu, Walther, Hartmann, Baufeldt, Ugur, Bodea, Sarkisjan, See, Buechner, Unverzagt, Kenne Wa.

Im Stenogramm: Tore: 0:1 (25.) Bodea. – Schiedsrichter: Karsten Schoen. – Zuschauer: 120.

– Zuschauer: 80.

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