Leichtathletik

Meisterschaft abgesagt

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(jp). Eigentlich hätten am ersten Juli-Wochenende (3./4.) im Bad Homburger Nord-West-Stadion die Leichtathletik-Meisterschaften der Region Rhein-Main stattfinden sollen. Die Titelkämpfe der Region, zu der die neun Kreise Wetterau, Frankfurt, Gelnhausen/Schlüchtern, Hochtaunus, Limburg/Weilburg, Maintaunus, Offenbach/Hanau, Rheingau/Taunus und Wiesbaden gehören, hatten in der Vergangenheit zeitweise einen höheren Zuspruch als Hessische Meisterschaften.

Trotz sinkender Corona-Inzidenz-Zahlen ist eine Planung und Organisation einer solchen Großveranstaltung mit mehreren hundert Teilnehmern aktuell sehr schwierig und mit diversen Auflagen verbunden. Neben der Sicherheit für die Aktiven trägt der Ausrichter auch die Verantwortung für eine nicht unerhebliche Zahl an Kampfrichtern und Helfern, die teilweise schon deutlich älter sind. Zudem gab es in den Kreisen in den Wochen zuvor sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen, was die Trainingsmöglichkeiten für die Athleten betraf. Von einer Chancengleichheit bei den Regio-Meisterschaften konnte also nicht ausgegangen werden. Deshalb entschieden die Kreis-Vertreter bei der Online-Sitzung nun, die Titelkämpfe nicht durchzuführen.

Daneben wird es auch keine Neuterminierung für die Meisterschaften in den Block-Mehrkämpfen (ursprünglich Bad Nauheim), in den Langstaffeln (Jügesheim) sowie für den Kreis-Vergleichs-Kampf (Bruchköbel) geben. Eine Verschiebung kurz vor die am 16. Juli beginnenden Sommerferien war nicht realisierbar. Und alle Wochenenden nach den Ferien sind bereits für die sogenannte »late season« geblockt. »Natürlich bedauern wir die Absage. Vor Wettkämpfen sollte aber auf jeden Fall eine Periode mit durchgehendem Trainingsbetrieb als Vorbereitung stattfinden«, erklärte HLV-Regional-Koordinator Stefan Lehr.

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